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Forschung des BMUB zur Stadtentwicklung

Die Ressortforschung ist ein politisches Instrument zur Unterstützung der Aufgabenerfüllung einer Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Neben Projekten zur Gewinnung von Entscheidungshilfen für die Fachaufgaben im Bereich der Stadtentwicklungspolitik des Bundes helfen Modellvorhaben als „städtebauliche Labore“, zukunftstaugliche Lösungen zu entwickeln.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) begleitet im Auftrag des BMUB die Projekte und wertet diese wissenschaftlich aus. Eine Auswahl laufender Studien- und Forschungsfelder sind:

Darüber hinaus begleitet das BBSR Forschungsprojekte, die aus Mitteln der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert werden:

Bürger für ihre Stadt aktivieren - Zivilgesellschaft

Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere

Ziel des Forschungsfeldes ist es, innerstädtische Quartiere als Wohnstandorte und Erlebnisraum lebenswert zu gestalten. Durch Stärkung der Standortqualitäten soll die Attraktivität der Stadtquartiere erhöht werden. Dabei sollen räumliche Bedingungen dafür geschaffen werden, dass Familien in den Städten wohnen bleiben und ältere Menschen die Qualitäten städtischer Quartiere schätzen und wieder entdecken.
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Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau

Ein Großteil der Altbaubestände, die insbesondere die zentralen Lagen von Städten und Stadtteilen prägen, ist in der Hand privater Einzeleigentümer. Diese Bestände leiden häufig unter erheblichem Modernisierungsrückstau, die Leerstände sind hoch. In Form von Eigentümerstandortgemeinschaften können die unterschiedlichen Akteure mit kooperativen Lösungsansätzen die Aufwertung dieser Quartiere gemeinsam angehen.
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Jugendliche im Stadtquartier

Um Jugendliche auf den verschiedenen Ebenen der Stadtentwicklung einzubeziehen, sollen im Forschungsfeld Methoden untersucht werden, wie Jugendliche erfolgreich erreicht, integriert und beteiligt werden können. Langfristiges Ziel ist es, eine Jugendbeteiligungskultur aufzubauen und die Voraussetzung zur Bildung lebendiger Städte zu schaffen, die für Jugendliche attraktiv sind.
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Aktivierung von Potenzialen genossenschaftlichen Wohnens: Evaluierung der Empfehlungen der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften

Vier Jahre nach der Veröffentlichung des Berichts der Expertenkommission Wohnungsgenossenschaften hat das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung die Evaluierung der Empfehlungen in Auftrag gegeben. Weiterer Schwerpunkt der Evaluierung sind Erfahrungen, die bisher mit der Novelle des Genossenschaftsgesetzes aus dem Jahr 2006 in der Praxis gemacht wurden.
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Chancen schaffen und Zusammenhalt bewahren - Soziale Stadt

Sicherung tragfähiger Strukturen für die Quartiersentwicklung im Programm Soziale Stadt

Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, wie die mit Hilfe von Fördermitteln des Programms "Soziale Stadt" aufgebauten Strukturen verstetigt werden können. Hierzu werden unterschiedliche Strategien in Fallstudien untersucht und daraus Empfehlungen abgeleitet.
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Integration und Stadtteilpolitik

In der Diskussion um wirksame Strategien zur Förderung der Integration hat das Stadtquartier eine große Bedeutung für den Erfolg integrationspolitischer Konzepte. Neben kommunalen Integrationskonzepten existieren oftmals auf Quartiersebene integrierte Handlungsansätze. Das Forschungsfeld stellt Verfahren und Strukturen in den Mittelpunkt, die stadtteilbezogene handlungsorientierte Konzepte und gesamtstädtische, strategische Integrationskonzepte miteinander verknüpfen.
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Sportstätten und Stadtentwicklung

Der demografische Wandel, die zunehmende innerstädtische Polarisierung und ein verändertes Sportverhalten stellen neue Anforderungen an die Sport- und Bewegungsräume in den Kommunen. Die Modellvorhaben zeigen, welche Ansätze und Konzepte der Sportraumentwicklung möglich und erforderlich sind, um diese in Strategien zukunftsfähiger Stadt(teil)entwicklung zu integrieren.
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Migration/Integration und Stadtteilpolitik – Städtebauliche Strategien und Handlungsansätze zur Förderung der Integration

Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens standen die Auswertung städtebaulicher Strategien und Handlungsansätze zur Förderung der Integration. Die Studie liefert empirische Grundlagen für eine kommunale Integrationspolitik.
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Innovative Stadt – Motor der wirtschaftlichen Entwicklung

Reurbanisierung der Innenstadt

Die Innenstädte befinden sich in einem ständigen Wandel. Seit Ende der 1990er Jahre zieht es den großflächigen Einzelhandel vermehrt in die Zentren. Nutzungskonkurrenzen und -konflikte, Funktionsverluste und Gebäudeleerstände beeinflussen vielerorts Funktionsfähigkeit und Erscheinungsbild. Die entstehenden räumlichen Potenziale eröffnen aber auch Chancen für eine stadtverträgliche Nutzungsvielfalt: neue Spielräume für Wohnen, Tourismus, Kultur und Gastronomie im Herzen der Stadt.
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Stadtentwicklungsfonds in Deutschland

Im Zuge der JESSICA-Initiative (Joint European Support for Sustainable Investment in City Areas) der Europäischen Kommission besteht für Empfänger von Strukturfondsmitteln in der Förderperiode 2007–2013 die Möglichkeit, diese in Stadtentwicklungsfonds einzubringen. Im Rahmen des Forschungsfeldes werden Schritte zur praktischen Umsetzung erprobt und analysiert.
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Quartiers-Impulse: Neue Wege zur Stärkung der lokalen Wirtschaft

Eine dauerhaft tragfähige Stadtentwicklung kann nicht mehr allein durch bauliche Erneuerung und soziale Akzente gesichert werden. Moderne Stadtentwicklung sollte zunehmend auf drei Säulen basieren: Daher wurden im Forschungsfeld "Quartiers-Impulse" Ansätze zur Stärkung der lokalen Wirtschaft erprobt und auf ihre Tragfähigkeit hin untersucht.
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Städte besser gestalten – Baukultur

Werkstattgespräche Kunst am Bau 2009

Ziel des Forschungsprojektes war es, die Positionierung von Kunst am Bau als wichtigen Bestandteil der Bauherrenaufgabe des Bundes fortzusetzen. Kunst am Bau ist Teil der Baukultur in Deutschland. Durch ihren engen Bezug zu Raum und Ort kann sie Inhalt und Funktion eines Baus unterstreichen oder auf ihn reagieren. Als öffentlicher Bauherr möchte der Bund baukulturelles Engagement fördern und Kunst am Bau stärken.
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Feststellung des Handlungsbedarfs im Städtebaulichen Denkmalschutz in den alten und neuen Ländern

Das 1991 zunächst für die neuen Länder eingeführte Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz hat das Anliegen, die historischen Stadtkerne vor dem flächenhaften Verfall zu bewahren sowie über ihre Einzeldenkmale hinaus als Ensembles zu erhalten und nutzbar zu machen. Ziel des Forschungsvorhabens war es, den Handlungsbedarf in den alten und neuen Ländern im Städtebaulichen Denkmalschutz zu ermitteln.
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Die Stadt von morgen bauen - Klimaschutz und Globale Verantwortung

Urbane Strategien zum Klimawandel

Kommunale sowie immobilien- und wohnungswirtschaftliche Strategien und Potenziale zum Klimawandel sind die beiden Schwerpunkte des ExWost-Forschungsfeldes. Beispielgebende Konzepte werden in Modellvorhaben und Pilotprojekten aufgegriffen.
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Energetische Stadterneuerung

Das Handlungsfeld der energetischen Stadterneuerung verknüpft stadtplanerische, technische und ökonomische Aspekte der Stadtentwicklung, um die Ziele einer effizienteren Nutzung von Energie und Energieeinsparung zu erreichen.
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Konsequenzen des Szenarios Flächenverbrauchsreduktion auf 30 ha im Jahr 2020 für die Siedlungsentwicklung

Die Formulierung des 30-ha-Ziels in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie hat eine verstärkte wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung zu Fragen eines nachhaltigen Umgangs mit Flächen ausgelöst. Das Forschungsprojekt untersucht, welche raum- und siedlungspolitischen Konsequenzen sich aus der Realisierung des 30-ha-Ziels im Jahr 2020 ergeben könnten.
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Renaturierung als Strategie nachhaltiger Stadtentwicklung

Stadtentwicklung wird zunehmend durch die Gleichzeitigkeit und Nachbarschaft von Wachstum und Schrumpfung geprägt. Im Falle flächenhafter Abrisse von leer stehenden Wohngebäuden und nicht verwertbaren Gewerbebrachen gewinnen der konsequente Rückbau und die Aufwertung mit nachfolgenden Renaturierungsmaßnahmen an Bedeutung.
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Nutzung städtischer Freiflächen für erneuerbare Energien

Im Rahmen der Revitalisierung von Stadtbrachen spielt die Nutzung erneuerbarer Energien kaum eine Rolle. Das Projekt hat die Potenziale ermittelt, die sich aus der Nutzung städtischer Flächenressourcen ergeben.
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Die Zukunft der Stadt ist die Region – Regionalisierung

Überregionale Partnerschaften - Innovative Projekte zur stadtregionalen Kooperation, Vernetzung und gemeinsamen großräumigen Verantwortung

In bundesweit sieben Modellregionen wurden von Anfang 2008 bis Mitte 2010 innovative Ansätze zu den Inhalten und zur Steuerung überregionaler Partnerschaften entwickelt und erprobt. Die Modellregionen decken mehr als die Hälfte des Bundesgebietes ab, in ihnen lebt knapp die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands.
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Überregionale Partnerschaften in grenzüberschreitenden Verflechtungsräumen

Die grenzüberschreitenden Agglomerationen stellen eine besondere Kategorie im Netz der europäischen Metropol- und Stadtregionen dar. Das Modellvorhaben widmet sich den spezifischen Potenzialen und Herausforderungen dieser Grenzräume und sucht nach Wegen, die Stärken dieser Regionen im Sinne des Leitbilds "Wachstum und Innovation" der Bundesraumordnung zu fördern.
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Darüber hinaus begleitet das BBSR Forschungsprojekte, die aus Mitteln der Nationalen Stadtentwicklungspolitik gefördert werden:

5 Jahre Leipzig Charta

Fünf Jahre nach der LEIPZIG CHARTA wurde im Rahmen des Projekts bilanziert, inwieweit von der LEIPZIG CHARTA Impulse für eine integrierte Stadtentwicklung in den 27 Mitgliedstaaten der EU und ihren Beitrittskandidaten ausgegangen sind bzw. welchen jeweiligen Status Quo entsprechende Politiken dort heute besitzen.
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Social Media – Integration in den Referenzrahmen Nachhaltige Stadtentwicklung

Für europäische Städte und Kommunen ergeben sich aus der Entwicklung von Social Media und Sozialen Netzwerken wie z.B. Facebook, YouTube und anderen Diskussions- und Kommunikationsplattformen neue Möglichkeiten, Potenziale, aber auch Notwendigkeiten, mit Bürgen und weiteren Akteuren in Dialog und Austausch zu treten. Ziel des im Juli 2012 begonnenen Forschungsprojektes war die Auswahl und Vorstellung von Social Media-Instrumenten, die für den Einsatz innerhalb des Referenzrahmens für nachhaltige Stadtentwicklung (RFSC) geeignet sind.
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US-amerikanische und deutsche Städte lernen voneinander

Nachhaltige städtische Entwicklungsprozesse leben durch Kooperation, Nachbarschaften und bürgerschaftliches Engagement. Die unterschiedlichen kommunalen Erfahrungen in bürgernahen Entwicklungsprogrammen in deutschen und US-amerikanischen Städten wurden im Projekt diskutiert und akteursbezogene zukünftige Lern- und Austauschaktivitäten initiiert.

Aufgrund eines zwischen dem Ministerium für Wohnungswesen und Stadtentwicklung der USA (U.S. Department of Housing and Urban Development) und dem BMUB abgeschlossenen Kooperationsabkommens wurde das Lernprogramm zwischen den deutschen Städten Bottrop, Leipzig sowie Ludwigsburg und den US-amerikanischen Städten Austin, Flint sowie Memphis aufgebaut und umgesetzt. Es hatte zum Ziel, den Austausch kommunaler Entwicklungspraktiken im direkten Austausch zwischen den Städten zu unterstützen und das Netzwerk D4C (Dialogue for Change) aufzubauen.
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