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Städtebaulicher Denkmalschutz


In vielen Städten sind nicht nur einzelne Gebäude erhaltenswert, sondern ganze Straßenzüge, Plätze, historische Stadtkerne oder Stadtquartiere. Aufgabe des Städtebaulichen Denkmalschutzes ist es, diese historischen Ensembles mit ihrem besonderen Charakter und in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützt Gesamtmaßnahmen, welche dies zum Ziel haben.

Von der Programmeinführung 1991 bis einschließlich 2013 stellte der Bund Finanzhilfen i.H.v. rund 2,23 Mrd. Euro für Maßnahmen des Städtebaulichen Denkmalschutzes bereit, davon rund 2,06 Mrd. Euro für die neuen Länder und rund 0,13 Mrd. € für die alten Länder. In den Jahren 2014 und 2015 kommen weitere Bundesfinanzhilfen in Höhe von rund 125 Mio. Euro zur Förderung städtebaulicher Gesamtmaßnahmen im Städtebaulichen Denkmalschutz dazu.

Bis einschließlich 2012 konnte der Bund 243 Maßnahmen in 201 ostdeutschen Städten mit Bundesfinanzhilfen unterstützen, die der Erhaltung ihrer innerstädtischen Flächendenkmale dienen. Seit Einführung des Programms in den alten Ländern konnten 204 Maßnahmen in 197 westdeutschen Städten unterstützt werden.

Zur Organisation des Wissenstransfers zwischen Bund, Ländern und Kommunen hat der Bund eine Bundestransferstelle Städtebaulicher Denkmalschutz eingerichtet. Sie soll helfen den Erfahrungsaustausch zu Themen des Programms und seiner Umsetzung zu vertiefen. Jährlich findet ein Bundeskongress zum Austausch über den Städtebaulichen Denkmalschutz statt.

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