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Partnerkonferenz der Nationalen Stadtentwicklungspolitik „Quartiersbezogene Gesundheitsförderung – Gesunde Quartiersentwicklung“

Datum 23.05.2017

Am 20.4.2017 hat die Partnerkonferenz der Nationale Stadtentwicklungspolitik „Quartiersbezogene Gesundheitsförderung – Gesunde Quartiersentwicklung“ in Berlin stattgefunden. 50 Expertinnen und Experten aus dem ganzen Bundesgebiet nahmen daran teil. Die Veranstaltung wurde vom Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit und dem Institut empirica, Bundestransferstelle für das Programm Soziale Stadt, ausgerichtet.

„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt: dort, wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben“, heißt es in der Ottawa-Charta der WHO. Städte, Gemeinden und Landkreise gestalten diese Lebensbedingungen. Sie beeinflussen damit maßgeblich die Gesundheitschancen der dort lebenden Menschen – insbesondere von Menschen in benachteiligten Quartieren.

Gemäß des integrierenden Ansatzes der Nationalen Stadtentwicklungspolitik sollen gesundheitsrelevante Akteure in städtebauliche Prozesse eingebunden werden. Der Gestaltung der Lebensbedingungen von Menschen in schwieriger sozialer Lage hat dabei eine besondere Bedeutung. Diese sind häufig von gesundheitlichen Belastungen betroffen und haben meist nur wenige Möglichkeiten, diese Belastungen zu kompensieren.

Anknüpfungspunkte für eine nachhaltige integrierte kommunale Zusammenarbeit bieten u.a.

  • das Präventionsgesetz (2015), mit dem bereits die Weiterentwicklung der Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit in den Bundesländern einherging,
  • die Ressortübergreifende Strategie Soziale Stadt der Bundesregierung (2016) und
  • das Konzept der „Präventionskette“, das die Entwicklung integrierter kommunaler Strategien in den Mittelpunkt stellt.

Die Dokumentation der Partnerkonferenz finden Sie unter

www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/gesundheitsfoerderung-im-quartier/partnerkonferenz_2017/

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