Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen
Die städtebauliche Erneuerung soll die Erhaltung und Modernisierung von Gebäuden und die Verbesserung des Wohnumfelds in den Städten und Gemeinden ermöglichen sowie die Innenstädte und Stadtteilzentren revitalisieren. Deshalb sind städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen eine wichtige kommunalpolitische Aufgabe von hohem Stellenwert. Ohne die finanzielle Unterstützung des Bundes und der Länder könnten die Städte und Gemeinden diese Aufgabe nicht bewältigen.
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Soziale Stadt
Stadtentwicklung ist heute nicht nur Baupolitik: Zukunftsfähige Stadtpolitik muss auch auf die Sorge der Menschen um soziale Sicherheit eingehen, den Arbeitsplatz und die Bildung der Kinder berücksichtigen und Zuwanderer integrieren. Um einer sozialen und räumlichen Polarisierung in den Städten vorzubeugen und entgegen zu wirken, haben Bund und Länder 1999 gemeinsam das bundesweite Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" auf den Weg gebracht.
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Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)
Mit dem ESF-Bundesprogramm "Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier (BIWAQ)" gewährt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Zuwendungen für Projekte in den Programmgebieten des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" (Bundesprogramm 2007), die die Qualifikation und soziale Situation der Bewohner und damit auch ihre Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Gefördert werden Projekte, die dem integrierten Programmansatz des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" Rechnung tragen und bei denen die Handlungsfelder Bildung, Beschäftigung, soziale Integration und Teilhabe der Bewohner sowie die Wertschöpfung im Quartier im Vordergrund stehen.
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Städtebaulicher Denkmalschutz
In vielen Städten sind nicht nur ein einzelnes Gebäude erhaltenswert, sondern ganze Straßenzüge, Plätze oder historische Innenstädte. Aufgabe des Städtebaulichen Denkmalschutzes ist es, diese historischen Ensembles mit ihrem besonderen Charakter und in ihrer Gesamtheit zu erhalten. Das Bund-Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz unterstützt den Erhalt besonders wertvoller historischer Stadtkerne in den neuen Bundesländern.
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Stadtumbau Ost
Die Programmüberschrift "Stadtumbau Ost - für lebenswerte Städte und attraktives Wohnen" fasst zusammen, worum es beim Stadtumbau Ost geht: Die Lebens-, Wohn- und Arbeitsqualität in ostdeutschen Städten und Gemeinden soll nachhaltig gesichert und erhöht werden. So soll die Anziehungskraft der Städte und Gemeinden in den neuen Bundesländern gestärkt werden. Ansatzpunkte sind die Stärkung der Innenstädte, die Reduzierung von leer stehendem Wohnraum und damit die Stabilisierung der Wohnungswirtschaft sowie die Aufwertung der von Schrumpfungsprozessen betroffenen Städte.
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Stadtumbau West
In den Städten der alten Bundesländer zeichnet sich immer deutlicher ein Wandel der Bevölkerungs- und Wirtschaftsstruktur ab. Verluste an Unternehmen, Arbeitsplätzen und Einwohnern stellen die Kommunen auch in den alten Bundesländern vor die Herausforderung, sich an den demographischen und wirtschaftlichen Wandel anzupassen. Die Bundesregierung legte deshalb im Jahr 2004 das neue Städtebauförderungsprogramm Stadtumbau West mit Bundesfinanzhilfen in Höhe von 40 Millionen Euro auf.
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Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (Innenentwicklung)
In vielen Kommunen ist ein Funktionsverlust der "zentralen Versorgungsbereiche" zu beobachten, insbesondere durch gewerblichen Leerstand. Der Programmbereich "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" soll zur Vorbereitung und Durchführung von Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung dieser Bereiche als Standort für Wirtschaft, Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben dienen.
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Investitionspakt zur energetischen Sanierung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen
Der Energiebedarf vieler Gebäude in den Kommunen entspricht nicht mehr den heutigen Möglichkeiten energetischen Bauens. Durch die Investitionen im Rahmen des Investitionspaktes sollen öffentliche Gebäude in Kommunen mit angespannten Haushaltslagen energetisch modernisiert werden und so der Investitionsstau abgebaut werden. Förderziel ist es, die Gebäude mindestens auf das Niveau eines Neubaus zu sanieren und die Kosten des Primärenergiebedarfs an fossiler Energie zu mindern.
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