Textfassung des Videos "Perspektiven für die Baukultur in Ostwestfalen-Lippe"
Sprechertext 1:
Die Baukultur ist ein wichtiger Baustein einer zukunftsweisenden Stadtentwicklungspolitik. So fördert das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unter anderem innovative und kooperative Strategien für den Städtebau. Eine dieser neuen Strategien zur nachhaltigen Baukultur wird in Gütersloh und in Rheda-Wiedenbrück zur Zeit entwickelt: Die "Qualitätsstrategie für den nachfrageorientierten Städtebau". Unter der Leitung von Michael Zirbel von der Gütersloher Stadtplanung werden die lokalen Bauplanungsprozesse analysiert und hinterfragt.
O-Ton Michael Zirbel: "Wir möchten gerne wissen, ob die Menschen z. B. unsere planerischen Freiflächen nutzen können, und wie sie diese nutzen. Deshalb haben wir die Befragung gestartet."
Sprechertext 2:
Kooperationspartner ist Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh. Über die Stadtgrenzen hinaus sollen auch die regionalen Kriterien für die OWL-Baukultur berücksichtigt werden."
O-Ton Matthias Abel: "Wir müssen in der Region kooperieren. Die Verwaltungsgrenze oder Stadtgrenze kann hier nicht Maß sein. Optimal wird eine Baukultur erst, wenn alle an einem runden Tisch sitzen."
Sprechertext 3:
Nach den ersten Befragungen in vier unterschiedlichen Wohngebieten in Gütersloh haben sich bestimmte Kriterien für eine nachhaltige Baukultur ergeben. Vorherrschend sind für viele eine attraktive Architektur und ein passendes Wohnumfeld.
O-Ton Bewohner: "Wir sind glücklich hier. Das Umfeld passt und die Architektur gefällt uns sehr gut."
O-Ton Bewohner: "Die Häuser sind zwar individuell angeordnet. Das ganze ergibt einen Kreis, für jeden entsteht dadurch viel Platz, ohne dass jemand dem anderen auf den Teller schaut."
Sprechertext 4:
Die "Qualitätsstrategie für nachfrageorientierten Städtebau", wie sie derzeit in Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück umgesetzt wird, ist zukunftsweisend. Durch den intensiven Abstimmungsprozess mit allen Marktakteuren kann individuell an Umsetzungsstrategien gearbeitet werden, und zwar marktgerecht und auf hohem Architekturniveau. - Ein Modell für ganz Deutschland!
Interview Immobilienwirtschaftlerin: "Wir begrüßen die Zusammenarbeit sehr. In Zukunft wird die Bauträgerschaft im Markt aufgrund des demographischen Wandels immer schwieriger. Marktgerechtes Bauen kann nur von Vorteil sein. Das geschieht aber nur, wenn alle Beteiligten mitreden können."
Interview Architektin: "Die Zusammenarbeit mit der Stadt Gütersloh klappt seit Jahren gut. Alle profitieren davon, wenn Informationen möglichst transparent weitergegeben werden. Für die Zukunft sind die weiteren Aktionen der Stadt höchst lobenswert."




