Navigation und Service

Government Site Builder Standardlösung (Link zur Startseite)


16. Dezember 2011 | Nr. 28/2011

Sanieren lernen – Erstes Netzwerktreffen der Bauakademie in Grebenstein

Geförderte Sanierung ist schön – für Stadt und Hauseigentümer. Doch was ist mit anderen sanierungsbedürftigen Gebäuden, für die keine Fördermittel zur Verfügung stehen? Eigenleistung ist ein Ansatz, mit dem man Baukosten reduzieren kann.

In Grebenstein geht man neue Wege und unterstützt die Sanierung nicht mit Geld, sondern mit Know-how: In einer Bauakademie sollen private Bauherren und Baufachkräfte ganz handfest lernen, wie man gemeinsam historische Fachwerkhäuser richtig saniert. Um das zu erreichen, braucht es ein Netzwerk an Partnern und Unterstützern. Mitte November trafen sich nun rund 30 Restauratoren, Handwerker Architekten, Denkmalschützer und Baustoffexperten zum ersten Netzwerktreffen im zukünftigen Zuhause der Bauakademie in Grebenstein. Nach Erfahrungsberichten und dem Austausch von Fachwissen wurde es konkret: Wo liegt die Grenze zwischen dem, was Bauherren selbst können, und dem, was besser Handwerker übernehmen? Lack von historischen Fenstern kann jeder selbst entfernen. Scheiben austauschen sollte aber lieber der Fachmann – und zwar zuerst. Solche Grenzen zu bestimmen ist wichtig, vor allem wenn Bauherren mit kleinem Budget tatsächlich geholfen werden soll. Das Gebäude der Bauakademie in der Obere Schurstraße 7 wird nun selbst erst einmal Schaubaustelle zum gemeinsamen lernen. Noch vor Weihnachten soll der Kauf abgeschlossen sein. Anfang 2012 geht es dann zur Sache.


Diese Seite:

© GSB 3.1 - 2008