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21. Dezember 2011 | Nr. 30/2011

Regenerative Medizin auf Leipzigs Altem Messegelände

Zwei Jahre lang haben die Beteiligten des Pilotprojekts "BioCity Campus" sich eingehend mit den Entwicklungsmöglichkeiten der Alten Messe in Leipzig beschäftigt. Geprägt durch die Gleichzeitigkeit von auffallenden Neubauten, riesigen ungenutzten Messehallen und großen Brachflächen ist das Areal ein typisches Umbruchgebiet.

Der Ansatz: Das, was sich dort in den letzten Jahren entwickelt hat, aufgreifen und weiterdenken. So sind viele bedeutende Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich Biotechnologie bereits vor Ort. Gute Voraussetzungen also, um den Standort weiter in Richtung eines Campus der regenerativen Medizin zu profilieren. Die Ideen dafür wurden nun im Rahmen eines Workshops vorgestellt, bei dem ein bunt gemischter Teilnehmerkreis für spannende Diskussionen sorgte. Für die Verwaltungsseite waren das BMVBS, das für Forschung zuständige sächsische Landesministerium und Baubürgermeister sowie Kämmerer der Stadt Leipzig dabei. Sie trafen auf Vertreter von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Stiftungen. Nicht immer wurden da die gleichen Interessen artikuliert – hinter den Grundgedanken des Campus-Konzepts aber konnten sich alle stellen. Die große Frage allerdings: Wo soll das Geld für die Umsetzung herkommen? Schwierig, aber nicht aussichtslos: Der Kämmerer wies – wie es einem Kämmerer gebührt – auf die angespannte Kassenlage hin. Von Landes- und privater Seite aber könnte vielleicht Unterstützung kommen. Die Stadt Leipzig stellte zunächst immerhin eine Sicherung der Flächen in Aussicht. Das verschafft den Campus-Entwicklern Zeit, ihre Idee weiterzuentwickeln und Unterstützer zu gewinnen.


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