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29. Juli 2010 | Nr. 219/2010

Jan Mücke eröffnet IBA LABOR bei der IBA See in Brandenburg

Internationale Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesbauminister, Jan Mücke hat heute in Großräschen das von der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst Pückler Land ausgerichtete "IBA Labor" eröffnet.

Im Rahmen des IBA Labors tauschen sich hochrangige Experten und Vertreter vergangener, laufender und geplanter Bauausstellungen über die Durchführung Internationaler Bauausstellungen aus.

Mücke: "Die Internationalen Bauausstellungen sind ein einzigartiges Format für die öffentliche Diskussion um Architektur und Stadtentwicklung. Wir arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung dieses Instruments. Es geht vor allem um eine dauerhafte Qualitätssicherung, damit der Stellenwert der Internationalen Bauausstellungen für die Baukultur und die Stadtentwicklung erhalten bleibt. Wir haben den Anspruch, die in deutscher Tradition entstandene Idee der Internationalen Bauausstellungen zu einem Instrument und einer unverkennbaren Marke europäischer Planungs- und Baukultur weiter zu entwickeln."

Unter Schirmherrschaft des Bundesbauministeriums haben die 'IBA-nahen' Akteure bereits ein Memorandum 'Die Zukunft Internationaler Bauausstellungen' verabschiedet und sich mit dem NETZWERK IBA eine transparente Struktur gegeben.

Mücke: "Die Stadt ist ein Spiegel unserer Gesellschaft. Ich sehe es als eine Kernaufgabe der Stadtentwicklungspolitik, gesellschaftliche Prozesse und Veränderungen sichtbar zu machen und offen zu diskutieren. Dafür sind Internationale Bauausstellungen hervorragende Plattformen, deren Wirkung weit über einzelne Städte oder Regionen hinaus geht."

Internationale Bauausstellungen blicken auf eine rund hundertjährige Geschichte zurück. Derzeit laufen drei Internationale Bauausstellungen: in Hamburg (Präsentationsjahr 2013), Brandenburg (IBA Fürst-Pückler-Land 2010) und Sachsen-Anhalt (IBA Stadtumbau 2010).

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