Pilotprojekte formulieren Thesen zu Stadtentwicklung und Bildung
Fünf Modellvorhaben, die sich im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik mit der Schnittstelle von Stadtentwicklung und Bildung auseinandergesetzt haben, haben gemeinsam Thesen und Handlungsempfehlungen erarbeitet.
Darin stellen sie fest, dass eine aktive Stadtentwicklungspolitik Bildung mitdenken und verbindlich in Planungsprozesse einbeziehen muss, um erfolgreich zu sein. Stadtentwicklungs- und Bildungspolitik müssten integrierte Ziele formulieren und diese gemeinsam und transparent verfolgen.
Bildungseinrichtungen und Bildungsgelegenheiten hätten eine Schlüsselrolle bei der Herstellung von Chancengleichheit, Lebensqualität und der Überwindung von Integrationshemmnissen, so die Autoren der Thesen. Sie prägten die Stadt und den Stadtteil, seien Rückgrat für Identität und Verständigung, für Zuzugssaldi und Bodenpreise. "Bildungseinrichtungen sollten strukturell dazu befähigt werden, aktiver Bestandteil des Gemeinwesens zu sein." Das Ziel gleicher Bildungschancen für alle müsse dazu führen, dass auch Stadtplanung und Stadtentwicklung Bildungschancen als einen Indikator in ihre Zielfindungsprozesse einbinden.
Ausführlich und mit Belegen aus den abgeschlossenen Projekten finden sich die Ergebnisse der Modellvorhaben in der gemeinsamen Beantwortung der Forschungsfragen.
Die Rolle der Bildung in der Nationalen Stadtentwicklungspolitik. Drei Thesen (pdf/455-KB)
