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Deutscher Beitrag zur "New Urban Agenda" der Vereinten Nationen

Datum 16.10.2015

Im Oktober 2016 werden sich in Quito die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen im Rahmen der HABITAT III-Konferenz über eine neue Städteagenda (New Urban Agenda) verständigen. Diese soll als politische Richtschnur für die Stadtentwicklung der nächsten zwei Jahrzehnte dienen. Ein Positionspapier bündelt die Interessen und Perspektiven der Stadtentwicklung in Deutschland und soll sie in den HABITAT-Prozess einfließen lassen.

Vertreter des Bundesbauministeriums hatten das Dokument gemeinsam mit den Partnern der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) sowie nationalen und internationalen Experten auf einer Klausur am 7. und 8. Juli 2015 im BBSR entwickelt. Begleitet wurde die Erarbeitung des Dokumentes von einem wissenschaftlichen Beirat, dem sechs Expertinnen und Experten angehören. Der Beitrag wurde auf dem Kongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (16. bis 18. September 2015 in Leipzig) breit diskutiert und dem Vertreter des UN-Habitat-Büros, Herrn Kumaresh Masri, übergeben. Intention des Papiers ist es, die internationalen Schwerpunkte um Themen zu ergänzen, die in Deutschland die Agenda einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik prägen.

Bausteine der New Urban Agenda werden die von den Mitgliedstaaten eingereichten Nationalberichte bzw. die von UN Habitat erarbeiteten Regionalberichte sein. Der europäische Regionalbericht wird im März 2016 auf der europäischen Vorbereitungskonferenz in Prag präsentiert. Hinzu kommen Themenpapiere der Vereinten Nationen, deren Aussagen zur Stadtentwicklung ebenfalls in die New Urban Agenda einfließen.

Das Positionspapier "Habitat III und die New Urban Agenda" der deutschen Bundesregierung steht Ihnen zweisprachig als download zur Verfügung:

Weitere Informationen sind auf folgender Internetseite der UN eingestellt:
HABITAT III

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