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Die Renaissance innerstädtischer Flusslandschaften im Spiegel der lokalen Planungskultur

Zur Person

Name:
Meike Levin-Keitel

Jahrgang:
1980

Stationen Ausbildung:
Landschafts- und Freiraumplanung, Universität Hannover

Derzeitiger Arbeitsplatz/Universitätsstandort der Doktorarbeit:
Leibniz Universität Hannover, Fakultät für Architektur und Landschaft; Institut für Umweltplanung, Abteilung Raumordnung und Regionalentwicklung

Forschung

Art des Projekts, Status:
Dissertationsprojekt, laufend

Titel(Arbeitstitel):
Die Renaissance innerstädtischer Flusslandschaften im Spiegel der lokalen Planungskultur

Themenschwerpunkt Nationale Stadtentwicklungspolitik:
Baukultur

Kurzbeschreibung:
Flusslandschaften sind Ausdruck einer vielschichtigen Siedlungskultur, insbesondere in innerstädtischen Verdichtungsbereichen treffen unterschiedlichste Nutzungs- und Gestaltungsansprüche aufeinander und prägen diese Kulturlandschaft maßgeblich. Verstärkt durch erhöhten Nutzungsdruck einerseits und Konversion großer innerstädtischer Hafen- und Industriebrachen andererseits erfuhren der Wandel der innerstädtischen Flusslandschaften in den letzten Jahren eine beschleunigte Geschwindigkeit und einen neuen Stellenwert in raumplanerischen Diskursen wie der Diskussion um lebenswerte Städte oder der Anpassung an den Klimawandel. Charakteristisch für die Gestaltung von Flusslandschaften in der Stadt sind eine Vielzahl an Akteuren, aus Verwaltung und Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, sowie deren konvergierende Handlungslogiken (zwischen Naturschutz, Wasserwirtschaft und marktwirtschaftlichen Interessen) und Einflussmöglichkeiten (mittels unterschiedlicher Instrumente und Finanzierungsmöglichkeiten). Besonders transparent wird dies in deren unter-schiedlichen räumlichen Betrachtungsebenen, von Flusseinzugsgebieten auf europäischer Ebene bis hin zur lokalen Projektebene. Fasst man nun den Raum als Ausdruck der Gesellschaft und ihrer Bedürfnisse auf, so sind Flusslandschaften in der Stadt heute ein Produkt gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse auf lokaler Ebene. Diese Aushandlungsprozesse sind es, welche die Planung und Umsetzung in der Praxis entscheidend beeinflussen und die Kultur der Planung in besonderem Maße ausmachen. Das Dissertationsvorhaben geht der Frage nach, inwiefern sich die planerischen Selbstverständnisse und jeweiligen lokalen Planungskulturen auf die Gestaltung von Flusslandschaften in der Stadt ausprägen. Der Begriff der lokalen Planungskultur wird hierbei nicht in einem normativ-subjektiven Verständnis gebraucht, sondern umfasst als Forschungsgegenstand neben dem institutionellen Rahmen (rechtliche, organisatorische und administrative Regelungen) und der Handlungssituation auch die Akteurskonstellationen sowie empiriebasierte Analysen der planungskulturellen Selbstverständnisse der handelnden Akteure und letztlich deren planungstheoretische Einordnung und Interaktionsorientierungen.

Weitere Forschungsvorhaben/-interessen:

  • Wasser in der Raum- und Umweltplanung
  • Europäische Raumentwicklung

Lehre

Schwerpunkte:

  • Wasser in der Raum- und Umweltplanung
  • Europäische Raumentwicklung

Kontakt

Meike Levin-Keitel
Herrenhäuser Straße 2
30149 Hannover
Tel.: 0511-7623176
E-Mail: levin@umwelt.uni-hannover.de

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Levin-Keitel, Meike

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