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Prozesse der Sicherung und Qualifizierung suburbaner Freiräume in wachsenden Stadtregionen – Erfahrungen, Herausforderungen und Potentiale am Beispiel der Region Köln/Bonn

Zur Person

Name:
Cornelia Peters

Jahrgang:
1970

Stationen Ausbildung:
Studium Landespflege, FH Nürtingen (Abschluss 1994)
Studium Stadtplanung, TU Hamburg-Harburg (heute HCU Hamburg) (Abschluss 2003)

Derzeitiger Arbeitsplatz/Universitätsstandort der Doktorarbeit:
HafenCity Universität Hamburg; Stadtplanung

Forschung

Art des Projekts, Status:
Dissertationsprojekt, abgeschlossen

Titel(Arbeitstitel):
Prozesse der Sicherung und Qualifizierung suburbaner Freiräume in wachsenden Stadtregionen – Erfahrungen, Herausforderungen und Potentiale am Beispiel der Region Köln/Bonn

Themenschwerpunkt Nationale Stadtentwicklungspolitik:
Baukultur

Kurzbeschreibung:
Dynamische Urbanisierungs- und Transformationsprozesse haben zu neuen Phänomenen stadträumlicher Realitäten geführt. Möglichkeiten der Qualifizierung der entstandenen suburbanen Freiräume in der suburbanen Landschaft sind Gegenstand der Forschungsarbeit. Während ihre Qualifizierung ein vielfach proklamiertes Ziel in Politik und Wissenschaft ist, ist die Übersetzung dieser Qualifizierungsziele in die Planungspraxis bislang wenig erforscht

Mittels zweier Fallstudien in der Region Köln/Bonn – den beiden aktuellen Regionale 2010 Projekten "RegioGrün" und "Grünes C" – wird die Frage untersucht, unter welchen Bedingungen Qualifizierungsprozesse suburbaner Freiräume langfristig erfolgreich sein können. Hierzu werden einerseits fördernde und hemmende Prozesswirkungen identifiziert sowie die Qualität der Prozess- und Projektziele untersucht. Letztere werden in den Kontext aktueller Entwicklungstrends – dem festgestellten "Perspektivenwandel auf Landschaft" – gestellt und an diesen bemessen.

Der handlungs- und wirkungsorientierte Forschungsansatz geht von einem umfassenden Qualifizierungsbegriff aus. Über die materiell-gestalterische "In-Wertsetzung" des räumlichen Gegenstands hinaus bezieht er den Prozess selbst mitsamt seiner Ergebnisse und Wirkungen sowie den in ihm agierenden Akteuren, ihren Wahrnehmungen, Denk- und Verhaltensmustern mit ein. Insbesondere weil "Landschaft in den Köpfen der Menschen" entsteht sind kollektive Aushandlungs- und Kommunikationsprozesse zentral.

Die Forschungsarbeit geht von der grundlegenden Annahme aus, dass eine Steuerungsmöglichkeit der Transformationsprozesse durch eine offensive, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Strategie grundsätzlich möglich ist

Kontakt

Cornelia Peters
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU)
Amt für Landes- und Landschaftsplanung (LP 24)
Alter Steinweg 4
20459 Hamburg
Tel.: 040/42840-2649
E-Mail: cornelia.peters@hcu-hamburg.de

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Peters, Cornelia

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