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Die Bedeutung von Kirchengebäuden im Städtebau

Zur Person

Name:
Katharina Trowitzsch

Jahrgang:
1979

Stationen Ausbildung:
Studium der Architektur an der RWTH Aachen
Stipendium für Rom an der 'La Sapienza-Valle Giulia'

Derzeitiger Arbeitsplatz/Universitätsstandort der Doktorarbeit:
RWTH Aachen University, Architektur Fakultät; Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Landesplanung

Forschung

Art des Projekts, Status:
Dissertationsprojekt, laufend

Titel(Arbeitstitel):
Die Bedeutung von Kirchengebäuden im Städtebau

Themenschwerpunkt Nationale Stadtentwicklungspolitik:
Baukultur

Kurzbeschreibung:
Mit dem Aufleben des Christentums im Abendland und der Festigung in konstantinischer Zeit wurde der Glaube des Menschen bautechnisch sichtbar gemacht. Die Kunst und Fähigkeit christliche Gotteshäuser zu bauen, änderte sich mit den Lösungen und Möglichkeiten einer Zeit. Christliche Sakralbauten, in unterschiedlichen Ausprägungen erhalten, sind untrennbar mit dem Aufstreben der europäischen Stadt verbunden. So haben die verschiedenen Entwicklungsperioden, die den Stadtkörper geformt haben, auch den Bedeutungsgrad und die Stellung von Kirchen im Stadtgrundriss verändert.

Das Christentum und damit einhergehend das sichtbare Haus Gottes hat den Wesenszug und Gestaltungswert der Städte bestimmt und verändert. Christliche Kirchen gehören zu den ältesten und wichtigsten Bauten einer jeden europäischen Stadt und sind die Kristallisationspunkte im hierarchisch organisierten städtischen Raumsystem.

Der Typus Kirche hat keinen Vergleich zu anderen Stadtbausteinen und zeichnet sich anhand seiner Stellung in der Stadt aus. Meist hat er sich in der Bautradition durch das Freistellungsmerkmal hervorgetan, allerdings gibt es zahllose Orte wo und wie Kirchen in den städtebaulichen Raum eingebunden sind, ob eingebaut, umbaut, topographisch überhöht, integriert oder freistehend. Diese Verbindung und historische Wandlung von Kirche im Städtebau ist der Fokus der Arbeit. Dabei beschränkt sich die Betrachtung auf den europäischen Kernraum im christlichen Abendland.

Kontakt

Katharina Trowitzsch
Ursulinengasse 5
40213 Düsseldorf
E-Mail: nadja.haeupl@tum.de

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Trowitzsch, Katharina

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