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Im Wettbewerb um Einwohner – Neubürgerorientiertes Stadtmarketing im Schatten großer Agglomerationskerne

Zur Person

Name:
Anna Neugebauer

Jahrgang:
1979

Stationen Ausbildung:
Studium der Geographie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (Nebenfächer: Raumplanungs- und Wirtschaftsverwaltungsrecht )
Fortbildungsstudium zum City-und Regionalmanager am Institut für City- und Regionalmanagement Ingolstadt e. V.

Derzeitiger Arbeitsplatz/Universitätsstandort der Doktorarbeit:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Geographisches Institut; AG Angewandte Geographie und Raumplanung

Forschung

Art des Projekts, Status:
Dissertationsprojekt, laufend

Titel(Arbeitstitel):
Im Wettbewerb um Einwohner – Neubürgerorientiertes Stadtmarketing im Schatten großer Agglomerationskerne

Themenschwerpunkt Nationale Stadtentwicklungspolitik:
Innovative Stadt

Kurzbeschreibung:
Im Blickpunkt des Promotionsvorhabens stehen (Stadt)-Marketingaktivitäten für die Zielgruppe Neubürger/-innen von Mittelstädten in Großstadtregionen, die im Ergänzungs- und engeren Verflechtungsbereich von Kernstädten liegen.
Stadtmarketingmaßnahmen im Allgemeinen und speziell neubürgerorientierte Marketingaktivitäten stellen ein wichtiges Handlungsfeld dar, um sich als Kommune im sich verschärfendem Einwohnerwettbewerb zu profilieren.

Der Fokus der Untersuchung auf Mittelstädte im Umland großer Agglomerationskerne liegt darin begründet, dass diese in den letzten Jahrzehnten (neue Bundesländer nach 1990) in sehr vielen Fällen von der Bevölkerungssuburbanisierung profitiert haben. Diese Mittelstädte spüren bereits jetzt oder werden zukünftig in vielen Fällen die demographischen Auswirkungen, insbesondere in Form abnehmender Zuwanderungsgewinne, spüren.

Zielsetzungen von Kommunikationsmaßnahmen für Neubürger/-innen von Mittelstädten in Großstadtregionen sind einerseits, die Wahlmöglichkeit an Wohnstandorten von neuen und potenziellen Einwohnern sowie auch potenziellen Abwanderern zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen. Andererseits ist es das Ziel, Neubürger/-innen, die vielfach nur deshalb herziehen, weil es im Agglomerationskern keine verfügbaren bezahlbaren Alternativen gibt, Eigentum zu erwerben, möglichst wirkungsvoll zu integrieren (z. B. durch Nutzung des Nachfragepotenzials für lokale Waren, Dienstleistungen und Freizeit- und Kultureinrichtungen).

Methodisch basiert diese Forschungsarbeit im Wesentlichen auf einer schriftlichen Akteursbefragung in den Untersuchungsstädten und auf leitfadengestützten qualitativen Interviews in den Fallstädten. Um einen ersten Überblick zu erhalten, in welchem Umfang und in welcher Intensität neubürgerorientiertes Stadtmarketing praktiziert wird, wurde in den Untersuchungsstädten eine standardisierte schriftliche Befragung durchgeführt. Der Fallstudienvergleich fokussiert sich auf jene Mittelstädte, die sowohl neubürgerorientierte Kommunikationsmaßnahmen in einem fortgeschrittenen Umfang durchführen, als auch allgemein Aktivitäten des Stadtmarketings betreiben.

Ziel der Forschungsarbeit ist, über die Bestandsaufnahme hinaus, Kriterien für Erfolgs- und Misserfolgsbedingungen sowie Verfahren zur Erfolgskontrolle zu identifizieren. Zudem werden operative und strategische Handlungsempfehlungen zur Planung, Umsetzung und Förderung neubürgerorientierter Stadtmarketingmaßnahmen gegeben.

Weitere Forschungsvorhaben/-interessen:

  • Stadt- und Regionalmanagement
  • Strukturelle und räumliche Veränderungen im Einzelhandel

Lehre

Schwerpunkte:

  • Humangeographie
  • Empirische Sozialforschung

Kontakt

Anna Neugebauer
ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung GmbH
Brüderweg 22-24
44135 Dortmund
Tel.: +49(0)231 9051-215
E-Mail: anna.neugebauer@ils-forschung.de

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