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Zum Verhältnis zwischen urbaner Dichte und Energie

Zur Person

Name:
Steffen Wurzbacher

Jahrgang:
1977

Stationen Ausbildung:
Promotionsstipendium der Stiftung Deutscher Architekten
Postgraduierten Masterstudium ClimaDesign (Technische Universität München)
Diplomstudium Architektur (Universität Karlsruhe)

Derzeitiger Arbeitsplatz/Universitätsstandort der Doktorarbeit:
Bergische Universität Wuppertal; Lehrstuhl Städtebau - Urban Scape; Prof. Dr.-ing. Tanja Siems

Forschung

Art des Projekts, Status:
Dissertationsprojekt, laufend

Titel(Arbeitstitel):
Zum Verhältnis zwischen urbaner Dichte und Energie

Themenschwerpunkt Nationale Stadtentwicklungspolitik:
Klimaschutz

Kurzbeschreibung:
Dichte ist in der Soziologie und der Stadtplanung seit Georg Simmel ein intensiv diskutierter Begriff, welcher sich vor allem mit kulturellen und sozialen Fragestellungen im Kontext der Stadt auseinandersetzt. Speziell die bauliche Dichte wurde in der Historie bevorzugt als Korrekturfaktor zukünftiger Stadtentwicklungen herangezogen, in ihrem Maß in den einzelnen Epochen jedoch extrem unterschiedlich bewertet. So haben unterschiedliche Leitbilder in der Stadtentwicklung zur Ausbildung andersartiger Gestalt urbaner Morphologien (städtischen Form) geführt. Neben Steuerungsfunktionen von baulicher Dichte innerhalb der Bauleitplanung werden deren vielschichtige Eigenschaften nun auch noch um energetische und nachhaltige Aspekte in Hinblick auf den Klimawandel und beschlossene Energiewende erweitert

Das vorliegende Promotionsvorhaben widmet sich nun der Fragestellung wie und in welchem Maße die städtische Morphologie Einfluss auf die Höhe regenerativer Potenziale und das energetische Verhalten baulicher Strukturen hat. Insbesondere bauliche Dichte und Kompaktheit bilden hierbei die Bezugsgrößen der Potenzialanalyse. In einem ersten Schritt der Analyse werden die genannten regenerativen Potenziale getrennt von einander untersucht, anschließend werden alle Potenziale in Abhängigkeit zueinander betrachtet. Ziel dabei ist eine Extraktion von Wechselwirkungen zwischen urbaner Form und dem Betrag regenerativer Energiepotenziale.

Eine detaillierte Kenntnis von Potenzialen und Bedarfen in Abhängigkeit zur Morphologie ist für die kommunale und städtische Entwicklung eine wichtige Grundlage. Hierzu soll die Arbeit Grundlagenwissen und Methoden liefern, welche die Möglichkeit schafft "Verborgenes" gegebenenfalls zu aktivieren.

Weitere Forschungsvorhaben/-interessen:

  • Mitarbeit im Forschungsprojekt UrbanReNet an der Technischen Universität Darmstadt; Fachgebiet Entwerfen und Energieeffizientes Bauen; Prof. Manfred Hegger

Kontakt

Steffen Wurzbacher
Norbertstraße 21
50670 Köln
Tel.: 0221/7892739
E-Mail: buero@performative-architektur.de

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Wurzbacher, Steffen

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