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Operationalisierung von Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der räumlichen Planung

Zur Person

Name:
Jan Abt

Jahrgang:
1975

Stationen Ausbildung:
Studium der Geographie und Soziologie an der Philipps-Universität Marburg
Studium Städtebau/Stadtplanung in an der TU Hamburg-Harburg

Derzeitiger Arbeitsplatz/Universitätsstandort der Doktorarbeit:
TU-Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung; Informations- und Projektzentrum

Forschung

Art des Projekts, Status:
Dissertationsprojekt, laufend

Titel (Arbeitstitel):
Operationalisierung von Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der räumlichen Planung

Themenschwerpunkt Nationale Stadtentwicklungspolitik:
Zivilgesellschaft

Kurzbeschreibung:
Kinder- und Jugendfreundlichkeit ist ein allgemein anerkanntes Ziel räumlicher Planung. Es existiert kaum eine Stadt, die in ihren Leitbildern nicht das Ziel "kinder- und jugendfreundliche Kommune" herausstreicht. Gleichzeitig findet sich auf der Ebene von Maßnahmen und Projekten eine Vielzahl guter Beispiele für die räumliche Gestaltung der Stadt mit und für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen. Es ist jedoch festzustellen, dass eine Lücke zwischen der übergeordneten Ebene der Ziele und der konkreten Ebene der Projekte besteht: Ziel und Einzelmaßnahmen sind nur lose miteinander verbunden. Die Dissertation adressiert an diese Lücke und behandelt die Berücksichtigung von Kinder- und Jugendinteressen in der räumlichen Planung – insbesondere deren Berücksichtigung auf einer strategischen Planungsebene und im Verwaltungshandeln.

Die Kernfrage ist: In welcher Art und Weise ist die Implementation von Kinder- und Jungendfreundlichkeit in der räumlichen Planung in deutschen Großstädten auf einer strategischen Ebene vorzufinden?

Die Arbeit fragt u.a. nach bestehenden Ansätzen, deren spezifischen Stärken und Schwächen und den Restriktionen und Beförderungen, die es bei der Implementation in das Verwaltungshandeln gibt.

Die Arbeit untersucht die Verbreitung des Ziels einer Kinder- und Jugendfreundlichen Stadt in den räumlichen Leitlinien deutscher Großstädte und analysiert die spezifischen Strategien der Städte dieses Ziel zu operationalisieren. Der empirische Teil der Arbeit stützt sich auf Dokumentenanalyse, Fragbögen und Experteninterviews.

Ziel der Arbeit ist es, Chancen und Hemmnisse aufzuzeigen, wie das abstrakte Ziel einer kinder- und jugendfreundlichen Kommune auf räumlicher Ebene handhabbar gemacht werden kann.

Weitere Forschungsvorhaben/-interessen:

  • Sicherheit, Kriminalität und Kriminalitätsfurcht in der räumlichen Planung
  • Evaluation in der Stadtplanung

Lehre

Schwerpunkte:

  • Computergestütztes Planen und Entwerfen
  • Lehr- und Studienprojekte zu Fragestellungen der Stadt- und Quartiersentwicklung

Kontakt

Jan Abt
Hardenbergstr.40a
10623 Berlin
Tel.: 030 314-28108
E-Mail: jan.abt@gmx.de

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Abt, Jan

Weblinks

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