Navigation und Service

Neue Steuerungsmodelle in der Stadterneuerung?… und daraus folgende Anforderungen an die Städtebauförderung, die Kommunen und die gemeinnützige Wohnungswirtschaft

Zur Person

Name:
Arvid Krüger

Jahrgang:
1979

Stationen Ausbildung:
TU Berlin (Stadt- & Regionalplanung, Dipl.-Ing; KTHStockholm (Spatial Planning, MSc)

Derzeitiger Arbeitsplatz/Universitätsstandort der Doktorarbeit

Universität / Fakultät:
Bauhaus-Universität, Fak. Architektur & Urbanistik

Fachgebiet / Lehrstuhl:
Stadtplanung

Forschung

Art des Projekts, Status:
Dissertationsprojekt, laufend

Titel(Arbeitstitel):
Neue Steuerungsmodelle in der Stadterneuerung?
… und daraus folgende Anforderungen an die Städtebauförderung, die Kommunen und die gemeinnützige Wohnungswirtschaft

Themenschwerpunkt Nationale Stadtentwicklungspolitik:
Zivilgesellschaft, Soziale Stadt

Kurzbeschreibung:
Es gibt Quartiere, die sind, wie sie sind. In ihnen wird Quartiersentwicklung gesteuert. Dieses findet an eben jenen Stellen nicht mehr primär in den Handlungslogiken der Stadterneuerung der Soziale-Stadt-Stadtumbau-Ära (seit 1999) statt, weil diese Quartiere nicht die "üblichen Verdächtigen" der Stadterneuerungsgeschichte in den jeweiligen gesamtstädtischen Zusammenhängen darstellen. Gleichzeitig wird auch in diesen Quartieren Rückgriff auf Handlungslogiken der Stadterneuerung genommen, aber nicht immer durch Stadtplaner, nicht immer mit dem Zielsystemen von Besonderen Städtebauförderkulissen oder sogar nicht immer in dem Wissen darum, dass es sich um eine solche Stadterneuerungs-Handlungslogik handelt. Viel geschieht inkrementalistisch.

Worin liegen also die Gemeinsamkeiten in den Handlungslogiken dieser Quartiere und lässt sich daraus ein Steuerungsmodell destillieren, welches effektiver mit den Quartieren umgeht, die eben nicht die sozialen Brennpunkte einer Stadt sind?

Wer sind dann die Akteure in diesem Steuerungsmodell und sind die Akteure überhaupt strukturell in der Lage, ein solches Modell zu tragen? Dieses Modell geht von vornherein von einer Dauerhaftigkeit und Regelhaftigkeit aus – Quartiere, in denen ständig Handlungslogiken einer Stadterneuerung wirken.

Dies soll mit Beispielquartieren in Hamburg, Hannover, Berlin, Dortmund und Leipzig abgeglichen werden, um herauszuarbeiten, zu welchen Steuerungsleistungen eine großstädtische Kommune, sowohl in gesamtstädtischer Sicht als auch in Bezug auf die einzelnen Quartiere allgemein in der Lage sein kann. Dabei wird ohne ein überdurchschnittliches Engagement der Wohnungswirtschaft kaum gehen. Das bedeutet Kooperationsmechanismen zwischen Wohnungswirtschaft und Kommune als Teil dieser Handlungslogiken. Zudem soll der Bezug zur Städtebauförderung hergestellt werden, die bisher Hauptfinanzier der Stadterneuerung war.

Weitere Forschungsvorhaben/-interessen:

  • Infrastrukturplanung, hier Bildungs- und Verkehrsinfrastruktur, auf gesamtstädtischer/regionaler Ebene
  • Wohnen/Wohnungsmarkt/Wohnungspolitik
  • Bürgerbeteiligung/Steuerung in der Partizipation/ Jugendbeteiligung

Lehre

Schwerpunkte:

  • Studienprojekte (insbesondere Bachelor ab 1. Semester)
  • Sonder- und Experimentalformate

Kontakt

Arvid Krüger
Belvederer Allee 5
99423 Weimar
Tel.: +49 3643 582636
E-Mail: Arvid.Krueger@uni-weimar.de

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Krüger, Arvid

Diese Seite

© GSB 5.0 - 2013