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Internetbasiertes Städtenetzwerk für Integrationsfragen – Erfahrungsaustausch der Akteure und Gute-Praxis-Beispiele

Internetbasiertes Städtenetzwerk für Integrationsfragen Internetbasiertes Städtenetzwerk für Integrationsfragen"Ich lade Sie ein zum Erfahrungsaustausch! Erleben Sie die Synergien, die entstehen, wenn Akteure aus Theorie und Praxis miteinander ins Gespräch kommen. Vernetzen Sie sich in einem exklusiven Netzwerk, das sich durch seine hohe Benutzerfreundlichkeit auszeichnet." (Sabine Süß, Geschäftsführender Vorstand, Schader-Stiftung); Quelle: Schader-Stiftung

Die Schader-Stiftung mit dem Projekt hat ein Netzwerk zu integrationspolitischen Handlungsansätzen und Guten Beispielen geknüpft.

Ziel des Projekts

Die Integration von Zuwanderern zählt zu den herausragenden Zukunftsaufgaben der Stadtentwicklung. Die öffentliche Diskussion darüber kommt jedoch nur langsam in Gang. Nach dem Motto "Voneinander lernen" war es daher Ziel des Pilotprojekts, ein Netzwerk der am Thema Interessierten zu knüpfen und den Erfahrungsaustausch über gelungene integrationspolitische Handlungsansätze und erfolgreiche Projektbeispiele anzuregen und zu vertiefen.

Aufgabe

Erste Ansätze für eine sozialräumliche Integration von Zuwanderern in deutschen Städten hatte die Schader-Stiftung bereits im Vorfeld des Projekts untersucht. Die Ergebnisse zeigten: Es gibt gute und erfolgreiche Projekte, die entscheidend zum Zusammenhalt der Stadtgesellschaft beitragen. Um diese Gute-Praxis-Beispiele bekannt zu machen und sie auf andere Städte zu übertragen, müssen sich die beteiligten Akteure aus den verschiedenen Bereichen - Mitarbeiter aus kommunalen Verwaltungen, Experten aus der Wissenschaft, Akteure aus dem Sozialwesen, Angestellte von Wohnungsunternehmen und Teilnehmer aus sozialintegrativen Projekten - besser vernetzen, ihre Erfahrungen austauschen und neue Ideen diskutieren.

Umsetzung

Das Projekt umfasste drei Bausteine: 

  1. eine Projektdatenbank mit Gute-Praxis-Beispielen
    Schrittweise wurde eine Projektdatenbank aufgebaut, in die, nach Handlungsfeldern und Städten sortiert, gelungene Integrationsprojekte aufgenommen wurden. Sie bietet nun die Möglichkeit, sich über Projekte in anderen Städten zu informieren bzw. eigene Projekte bekannt zu machen. Zu jeder Projektdarstellung gehören eine Beschreibung der wichtigsten Rahmendaten und die Kontaktdaten der Ansprechpartner.
  2. ein Internetforum als Diskussionsplattform
    Ebenfalls in Etappen wurde ein Soziales Netzwerk im Internet geknüpft. Hier können Personen, die auf unterschiedlichste Weise mit dem Themenfeld Integration befasst sind – der Wissenschaftler und der Praktiker vor Ort, der Planungsamtsmitarbeiter und der Vertreter eines Wohnungsunternehmens – Kontakt miteinander aufnehmen und sich austauschen. Dieses virtuelle Forum ermöglicht den Mitgliedern, Tipps zu geben, Fragen zu stellen Arbeitsansätze und Erfahrungen zu diskutieren.
  3. eine Workshopreihe als begleitendes Kommunikationsangebot
    Ergänzend zu den internetbasierten Aktivitäten wurden zwei Workshops angeboten, die das persönliche Kennenlernen und die direkte Kommunikation der Beteiligten ermöglichten und durch ihren vertiefenden Charakter die Suche nach guten integrationspolitischen Strategien und Instrumenten voranbringen sollten. So widmete sich der erste Workshop dem Thema "Neue Bewohner in benachteiligten Wohnquartieren – kann die nachträgliche Mischung ein Schritt zu einer besseren Integration im Stadtteil sein?", der zweite dem Thema "Stadtteilmanagement im internationalen Quartier – Modelle, Profile, Qualifikation und interkulturelle Kompetenz". Dokumentationen der Workshops finden sich auf den Internetseiten des Projekts. 

Wichtig war der kooperative Ansatz des Projekts: durch die Zusammenarbeit von Deutschem Städtetag, dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen und der Schader-Stiftung als Transferstelle war sichergestellt, dass eine große Zielgruppe erreicht wurde. 

Fazit

Zentrales Anliegen des Projekts war es, integrationspolitischen Fragestellungen und Ansätzen im Kontext der Stadtentwicklung eine Plattform zu bieten. Die auf mittlerweile 67 Projekte angewachsene Datenbank der Guten-Praxis-Beispiele und das große Interesse an den Workshops zeigen, dass das Pilotprojekt wichtige Anliegen und Erwartungen vieler Akteure angesprochen und erfüllt hat. Etwas anders gelagert sind die Erfahrungen mit dem Sozialen Netzwerk. Die Mitglieder nutzten das Fachforum in erster Linie als Informationsmedium, weniger als Diskussionsraum. Um die begonnene Arbeit weiterzuführen und auszubauen, streben die Projektträger eine Fortsetzung der einzelnen Projektbausteine an und wollen diese mit thematisch ähnlichen Projekten verknüpfen. Unter www.zuwanderer-in-der-stadt.de bleiben die Internetangebote des Projekts weiterhin zugänglich.

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Schader-Stiftung

Ansprechpartner

  • Schader-Stiftung
    Goethestr. 2 64285 Darmstadt
  • Sabine SüßSabine Süß

    Telefon: 06151 1759-0
  • Gudrun KirchhoffGudrun Kirchhoff

    Telefon: 06151 1759-14

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