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Integration findet Stadt

Neun Frauen und Männer in einer Tischrunde vor einem Flipchart. ZielgruppenworkshopZielgruppenworkshop Quelle: FIRU

Im Dialog zum Erfolg – die Stadtgesellschaft wird durch verschiedene Beteiligungsformate selbst zum Akteur. Bürgerschaft und Neuzugewanderte werden zusammengebracht, um gemeinsam Ideen zur Integration zu entwickeln. Grundlage für den gesamtstädtischen Dialogprozess ist eine sozial-räumliche Analyse, die die Quartierstypen und ihre spezifischen Integrationsbedarfe und –potenziale systematisiert.

Idee und Ziele

Praxisorientiert, bedarfsgerecht, verwaltungsübergreifend und vor allem verbindlich soll die Gesamtstrategie zur Integration in Kaiserslautern sein. Um die Bewohnerschaft umfassend bei der Ausarbeitung von Bedarfen und Maßnahmen einzubeziehen, findet ein stadtgesellschaftlicher Diskurs auf vier Ebenen statt: gesamtstädtisch, quartiersbezogen, zielgruppenbezogen und themenbezogen. Die Zusammenkünfte finden an zahlreichen außergewöhnlichen Örtlichkeiten statt, um einen möglichst breiten Akteurskreis anzusprechen. Sei es an einer gut frequentierten Bushaltestelle, an Stadtteiltreffpunkten, oder in einem vorwiegend von Migranten besuchten Einkaufszentrum – von zentraler Bedeutung sind das Miteinander und das Zusammenarbeiten von Stadtbewohnern und Migranten an gemeinsamen Bedarfen. Zur Nachhaltigkeit des Projektes werden die Ergebnisse in ein bestehendes, sehr gut interagierendes Netzwerk für Migration und Integration eingespielt, das den Prozess über das Vorhaben hinaus begleiten wird.

Umsetzung

Zu Beginn des Projektes stand die Ableitung verschiedener Quartierstypen nach einer soziodemografischen Bestandsaufnahme der Gesamtstadt im Vordergrund. Die Integrationsbedarfe und -potentiale der einzelnen Quartiere wurden herausgearbeitet und im Folgenden in Zusammenarbeit mit der Bewohnerschaft im Rahmen von Stadtteilwerkstätten, einer Online-Beteiligung sowie in Themen- und Zielgruppengesprächen vertieft. Um Bedarfe, Wünsche und Ideen anzuhören, aber auch mögliche Vorurteile und Ängste aufzuheben, wurde ein partizipativer gesamtstädtischer Dis-kurs zum Thema „Integration in Kaiserslautern“ angestoßen. Die Erfahrungen daraus führten im weiteren Verlauf zu einer stärkeren Fokussierung auf einen quartiersbezogenen Ansatz. Die aus dem Diskurs abgeleiteten und priorisierten Maßnahmen werden nun gemeinsam mit der Bewohnerschaft umgesetzt.

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Stadt Kaiserslautern

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