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Integration findet Stadt

Blick auf ein Schild, das Destinationen in aller Welt zeigt SchillerplatzSchillerplatz Quelle: Gerhard Degen

Im Dialog zum Erfolg – die Stadtgesellschaft wird durch verschiedene Beteiligungsformate selbst zum Akteur. Bürgerschaft und Neuzugewanderte werden zusammengebracht, um gemeinsam Ideen zur Integration zu entwickeln. Grundlage für den gesamtstädtischen Dialogprozess ist eine sozialräumliche Analyse, die die Quartierstypen und ihre spezifischen Integrationsbedarfe und –potenziale systematisiert.

Idee und Ziele

Praxisorientiert, bedarfsgerecht, verwaltungsübergreifend und vor allem verbindlich soll die Gesamtstrategie zur Integration in Kaiserslautern sein. Um die Bewohnerschaft umfassend bei der Ausarbeitung von Bedarfen und Maßnahmen einzubeziehen, findet ein stadtgesellschaftlicher Diskurs auf vier Ebenen statt: gesamtstädtisch, quartiersbezogen, zielgruppenbezogen und themenbezogen. Die Zusammenkünfte sollen an zahlreichen außergewöhnlichen Örtlichkeiten stattfinden, um einen möglichst breiten Akteurskreis anzusprechen. Sei es in einer Gaststätte, auf einem Spielplatz oder auf dem Universitätsgelände – von zentraler Bedeutung sind das Miteinander und das Zusammenarbeiten von Stadtbewohnern und Migranten an gemeinsamen Bedarfen. Zur Nachhaltigkeit des Projektes wird parallel ein Bündnis für Integration gebildet, das den Prozess über das Vorhaben hinaus begleiten soll.

Umsetzung

Beginn des Projektes ist die Ableitung verschiedener Quartierstypen nach einer soziodemografischen Bestandsaufnahme der Gesamtstadt. Die Integrationsbedarfe und -potentiale der einzelnen Quartiere sollen herausgearbeitet und im Folgenden in Zusammenarbeit mit der Bewohnerschaft angegangen werden. Um Bedarfe, Wünsche und Ideen anzuhören, aber auch mögliche Vorurteile und Ängste aufzuheben, wird ein partizipativer gesamtstädtischer Diskurs zum Thema „Integration in Kaiserslautern“ in Gang gesetzt. Die aus dem Diskurs abgeleiteten Maßnahmen werden priorisiert und gemeinsam mit der Bewohnerschaft umgesetzt.

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Stadt Kaiserslautern

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