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Entwicklung und Gründung einer "Bauakademie Grebenstein"

Fachwerkhaus Bauakademie Grebenstein"Mit der Bauakademie Grebenstein gehen wir neue Wege, setzten aber auch erfolgreich erprobte fort. Wir wollen die historische Bausubstanz nicht nur erhalten, sondern auch moderne Wohnformen möglich machen. Was wir dafür anbieten, wendet sich eigentlich an jeden Bürger. Jeder kann in der Bauakamie ganz handfest lernen, was man selbst machen kann." (Danny Sutor, Bürgermeister der Stadt Grebenstein) Quelle: Link/AG-Stadt

Die Wohn- und Lebensqualität im Altstadtbereich Grebensteins zu erhöhen und das in den letzten Jahren entstandene zivilgesellschaftliche Engagement konstruktiv fortzusetzen, sind zwei Ziele des Pilotprojekts "Bauakademie Grebenstein Gesellschaft und Verein für denkmalgerechtes und ökologisches Bauen".

Ziel des Projekts

Die Wohn- und Lebensqualität im Altstadtbereich Grebensteins zu erhöhen und das in den letzten Jahren entstandene zivilgesellschaftliche Engagement konstruktiv fortzusetzen, sind zwei Ziele des Pilotprojekts „Bauakademie Grebenstein Gesellschaft und Verein für denkmalgerechtes und ökologisches Bauen“. Dass sich in Grebenstein ein hohes Bewusstsein für das historische bauliche Erbe und den Wert bürgerschaftlichem Engagements entwickeln konnte, hat wesentlich mit entsprechenden Erfolgen aus dem Pilotprojekt „Denkmal Straße als Freiraum“ und dem Städtebauörderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ zu tun.

Ziel der Bauakademie ist es, Hausbesitzern im Rahmen von Umbaumaßnahmen – vor allem bei Eigenleistungen – nicht nur mit Rat zur Seite zu stehen, sondern ihnen konkret beizubringen, wie man ein Haus selbst richtig saniert. Auch das Know-how von Handwerkern soll erhöht werden, um Folgeschäden unsachgemäßer Sanierungen zu vermeiden. Ziel diese Qualitätsoffensive ist es, die  gegenwärtige Entwicklung des wachsenden Leerstandes in der Altstadt nicht nur zu stoppen, sondern im besten Falle diesen Trend sogar umzukehren.

Aufgabe

Die Wohn- und Lebensqualität im Altstadtbereich Grebensteins zu erhöhen und das in den letzten Jahren entstandene zivilgesellschaftliche Engagement konstruktiv fortzusetzen, sind zwei Ziele des Pilotprojekts „Bauakademie Grebenstein Gesellschaft und Verein für denkmalgerechtes und ökologisches Bauen“. Dass sich in Grebenstein ein hohes Bewusstsein für das historische bauliche Erbe und den Wert bürgerschaftlichem Engagements entwickeln konnte, hat wesentlich mit entsprechenden Erfolgen aus dem Pilotprojekt „Denkmal Straße als Freiraum“ und dem Städtebauörderprogramm „Aktive Kernbereiche in Hessen“ zu tun.

Ziel der Bauakademie ist es, Hausbesitzern im Rahmen von Umbaumaßnahmen – vor allem bei Eigenleistungen – nicht nur mit Rat zur Seite zu stehen, sondern ihnen konkret beizubringen, wie man ein Haus selbst richtig saniert. Auch das Know-how von Handwerkern soll erhöht werden, um Folgeschäden unsachgemäßer Sanierungen zu vermeiden. Ziel diese Qualitätsoffensive ist es, die  gegenwärtige Entwicklung des wachsenden Leerstandes in der Altstadt nicht nur zu stoppen, sondern im besten Falle diesen Trend sogar umzukehren.

Umsetzung

Der Aufbau einer Bauakademie ist ein komplexes Vorhaben. Ganz besonders, wenn das Projekt wesentlich mit Hilfe von zivilgesellschaftlichen Akteuren umgesetzt werden soll. Als einer der ersten Schritte wurde deshalb im Frühjahr 2011 ein Förderverein gegründet. Mitglieder sind vor allem Bürger einer im Rahmen des Pilotprojekts „Denkmal Straße als Freiraum“ entstandenen Fachgruppe. Sie hatte im Vorfeld die öffentliche Diskussion zum denkmalgerechten Umgang historischer Gebäude außerhalb der Städtebauförderung angestoßen und damit einen zentralen Impuls für die Gründung der Bauakademie gegeben. Mittlerweile ist der Verein auf mehr als 25 Mitglieder angewachsen. Hinzugekommen sind u. a. auch Handwerker wie z. B. ein Zimmermann und ein Malermeister. Sie bieten zusammen mit anderen Akteuren seit Anfang 2012 konkrete Kurse zur ökologisch- und denkmalgerechten Sanierung an.

Weitere Kompetenz für die Bauakademie kommt aus einem regionalen Netzwerk, das im ersten Jahr mit großem Engagement aufgebaut und laufend erweitert werden konnte. Die Pflege desselben zählt zu den zentralen Aufgaben des Fördervereins. Kooperationspartner sind zum Beispiel die Volkshochschule Kassel, die mit ihrem Know-how bei der Entwicklung von Kursangeboten helfen wird. Aus dem nahgelegenen Espenau kommt ein weiterer Kooperationspartner. Dort wird mit der Sanierung des Mönchshauses ein für die Bauakademie interessantes Referenzprojekt umgesetzt.

Anfang November 2011 kamen die Kooperationspartner zu einem ersten Netzwerktreffen in Grebenstein zusammen. Ort des Treffens war der Sitz der Bauakademie. Wo Grenzen und Möglichkeiten von Eigenleistungen bei der Sanierung von Fachwerk liegen wurden u. a. diskutiert. Wie man miteinander und voneinander lernt, sowie umbaut und saniert wurde und wird seitdem am Beispiel des Um- und Ausbaus des Pilotgebäudes Obere Schnurstraße 7 (Sitz der Bauakademie) erprobt. Begonnen hat das bereits mit der Vorbereitung: Bürger und Förderverein haben in mehreren Terminen seit Mitte 2011 das Gebäude entrümpelt. Ein nächster Schritt war die Einrichtung eines provisorischen Büros und die Sanierung von Teilen des Gebäudes als Leitbeispiel: Bürger und Handwerker gehen dabei zusammen vor. Diese Zusammenarbeit ist zugleich Teil des Lehrangebots. Gelernt wird auch festzustellen, was bei Umbau- und Sanierungsvorhaben in Eigenleistung und was nur durch Handwerker umgesetzt werden kann. Seit Anfang 2012 sind eine Reihe Workshops und Fachveranstaltungen mit Erfolg durchgeführt worden.

Parallel dazu wurde die eigentliche Gründung der Bauakademie vorangetrieben. Das ursprüngliche Konzept einer gemeinnützigen GmbH konnte nicht umgesetzt werden. Jetzt wird der Förderverein selbst zum Träger der Bauakademie. Aus Sicht der Nationalen Stadtentwicklungspolitik ist neben Erkenntnissen über die Möglichkeiten und Grenzen entsprechender Qualifizierungsmaßnahmen aus dem laufenden Prozess, die Frage der Übertragbarkeit des Ansatzes auf andere ebenfalls kleine Städte im ländlichen Raum von besonderem Interesse. Gerade weil das ursprüngliche Konzept nicht umgesetzt werden konnte, ist von besonderem Interesse zu erkennen, wie die zentralen Akteure es verstehen eine neue Lösung bei gleicher Zielsetzung auf einem niederschwelligeren Niveau umzusetzen.

Zusatzinformationen

Projektträger

  • Stadt Grebenstein Bürgermeister

Ansprechpartner

  • Magistrat der Stadt Grebenstein
    Marktstraße 1 34393 Grebenstein
  • Danny Sutor (Bürgermeister)

    Telefon: 05674 70511
  • Arbeitsgruppe Stadt, Kassel - Projektsteuerung, -koordination
    34117 Kassel
  • Dieter Hennicken

    Telefon: 0561 778357
  • Marco Link

    Telefon: 0561 778357

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