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Im Modellprojekt "Nachhaltiges Sanieren im Bestand" entstanden durch Anbauten in 19 Wohngebäuden mit 368 Wohneinheiten größere und flexiblere Grundrisse. Durch die Sanierung in Verbindung mit einem Beschäftigungsprojekt, wurden zugleich lokale Arbeitsplätze geschaffen. Die BewohnerInnen wurden während der gesamten Maßnahme umfassend informiert und betreut.
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Kontext
Quelle: F. Seifert, Darmstadt
Die "Hans-Böckler-Siedlung" in Offenbach (120.000 Einwohner) entstand in den 50er Jahren. Sie besteht aus 19 Zeilengebäuden mit fünf Geschossen und einem neungeschossigen "Y-Haus". Die schlechte Bausubstanz, soziale Probleme, Konflikte innerhalb der Mieterschaft und zu kleine Wohnungen führten zu Vermietungsschwierigkeiten. Die Gefahr von Wohnungsleerständen veranlasste die Eigentümerin, die Nassauische Heimstätte mbH, dazu 13 Gebäude und das Hochhaus umfassend zu sanieren.
Die ökologisch-bauliche Modernisierungsmaßnahme umfasst insgesamt 368 Wohneinheiten. Mit der technischen Sanierung von Heizung, Gebäudedämmung, Bädern und Fassaden sollten in einem Zug durch Anbauten an der Kopfseite der Häuserzeilen Wohnflächengewinne und flexiblere Wohnungsgrundrisse geschaffen werden.
In Kooperation mit der Stadt und dem Arbeitsamt konnte im Rahmen der Sanierung ein Beschäftigungsprojekt mit neuen Arbeitsplätzen realisiert werden. Die gesamte Maßnahme zeichnet sich durch umfassende Informationen der BewohnerInnen, durch Mieterbefragung und -betreuung aus.
Der besondere Beitrag dieses Projektes ist der "interdisziplinäre" Ansatz: die Verbindung von baulich-ökologischer Sanierung, sozialer Stabilisierung und Arbeitsbeschaffung.