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8. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik "Städtische Energien – Zusammenleben in der Stadt"

Anfang 15.09.2014
Ende 16.09.2014

Am 15. und 16. September 2014 fand in Essen auf dem Gelände der UNESCO-Welterbestätte Zeche Zollverein der 8. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik statt. Im Mittelpunkt des diesjährigen Kongresses stand das Thema "Städtische Energien: Zusammenleben in der Stadt". An der Veranstaltung nahmen über 1.000 Personen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft teil.

UNESCO- Welterbestätte Zeche Zollverein in Essen 8. Bundeskongress der Nationalen StadtentwicklungspolitikDer 8. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik fand am 15. und 16. September 2014 auf dem Gelände der UNESCO- Welterbestätte Zeche Zollverein in Essen statt Quelle: BMUB/Milena Schlösser


Beim zweitägigen Kongress wurde u.a. diskutiert, wie Quartiere in Städten und Gemeinden gestärkt werden, welche Aufgaben Quartieren bei der Bewältigung der städtischen Zukunftsaufgaben übernehmen und wie beispielhafte Ansätze in verschiedenen Kommunen zum Einsatz kommen können.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft stellt vor über 1.000 Personen die Elemente einer vorbeugenden Politik vor 8. Bundeskongress der Nationalen StadtentwicklungspolitikMinisterpräsidentin Hannelore Kraft stellt vor über 1.000 Personen die Elemente einer vorbeugenden Politik vor Quelle: BMUB/Milena Schlösser



Den ersten Kongresstag eröffneten Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks und der nordrhein-westfälische Stadtentwicklungsminister Michael Groschek, den zweiten Kongresstag die Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft. In ihren Vorträgen gingen sie insbesondere auf die Instrumente ein, die der Bund und die Länder zur Förderung des Zusammenlebens in der Stadt bereitstellen.

Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks 8. Bundeskongress der Nationalen StadtentwicklungspolitikBundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnete den Bundeskongress Quelle: BMUB/Milena Schlösser



Moderiert von Michael Brocker, WDR, diskutierten der Stadtdirektor der Stadt Essen, Hans-Jürgen Best, und die stadtentwicklungspolitischen Sprecher der im Bundestag vertreten Parteien Michael Groß (SPD), Volkmar Vogel (CDU), Christian Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) und Heidrun Blum (Die Linke), wie Quartiere nachhaltig gestärkt werden können. Deutlich wurde, dass die anstehenden Aufgaben im Zusammenwirken aller föderalen Ebenen angegangen werden müssen.

Diskussionsrunde mit stadtentwicklungspolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen 8. Bundeskongress der Nationalen StadtentwicklungspolitikDiskussionsrunde "Quartiere stärken – die Rolle des Bundes" mit den stadtentwicklungspolitischen Sprechern der Bundestagsfraktionen Quelle: BMUB/Milena Schlösser



Prof. Dr. Heinz Bude, Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel, beschrieb in seinem Beitrag, welche Rahmenbedingungen das soziale Leben in Städten derzeit beeinflussen. Dabei prägte er den Begriff des "Dienstleistungsproletariats". Aufgabe der Politik sei es, die Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe stärker in den Mittelpunkt der sozial- und stadtentwicklungspolitischen Diskussion zu stellen.

Prof. Dr. Heinz Bude skizzierte die Zukunftsaufgaben in Städten aus soziologischer Sicht 8. Bundeskongress der Nationalen StadtentwicklungspolitikProf. Dr. Heinz Bude skizzierte die Zukunftsaufgaben in Städten aus soziologischer Sicht Quelle: BMUB/Milena Schlösser



Die Diversifizierung der Gesellschaft war auch Gegenstand des literarischen Beitrags von Burkhard Spinnen. Unter der Überschrift "Der kalte Grill" ging er auf den gesellschaftlichen Wandel in Deutschland seit den 1970er Jahren ein.

Im Rahmen von fünf parallel stattfindenden Zukunftsarenen wurden anhand internationaler und nationaler Projekte aktuelle Perspektiven und Ansätze der integrierten Quartiersentwicklung diskutiert:

  • Arena A: Wohnen im Quartier
  • Arena B: Nachbarschaften im Quartier
  • Arena C: Bildung, Kultur und Initiativen im Quartier
  • Arena D: Smartes Quartier
  • Arena E: Stärkung der Quartiere – der internationale Vergleich

Blick in eine Arena im Kammgebäude 8. Bundeskongress der Nationalen StadtentwicklungspolitikArena im Kammgebäude Quelle: BMUB/Alexandra Roth



Zum Abschluss des Kongresses verkündete Anke Brummer-Kohler, Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung, Wohnen und öffentliches Baurecht im BMUB, den neuen Projektaufruf der Nationalen Stadtentwicklungspolitik "Zusammenleben in der Stadt".
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