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11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik

Anfang 12.06.2017
Ende 14.06.2017

Unter dem Titel "10 Jahre Leipzig-Charta – für eine nachhaltige europäische Stadt" fand vom 12. bis 14. Juni 2017 der 11. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Hamburg statt.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks lud gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zu der Veranstaltung ein. An dem dreitägigen Kongress haben über 1.400 Personen teilgenommen – der bislang meistbesuchte Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der Verabschiedung der Charta vor zehn Jahren und dem damit verbundenen Start der Initiative für eine Nationale Stadtentwicklungspolitik. Aus verschiedenen Perspektiven wurde Bilanz zur Wirksamkeit der Leipzig Charta gezogen und weitere Entwicklungschancen diskutiert.

Kongressteilnehmer vor dem Veranstaltungsort Schuppen 52 in Hamburg 11. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik im Schuppen 52 in HamburgDer 11. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik fand im Juni 2017 im Schuppen 52 in Hamburg statt. Quelle: BMUB / Milena Schlösser

Die Eröffnung des ersten Kongresstages erfolgte durch Gunther Adler, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbauministerium und den ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Herrn Olaf Scholz. Im Anschluss wurden die Preisträger des Wettbewerbs „Menschen und Erfolge" durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesbauministerium, Florian Pronold ausgezeichnet. "Das unternehmerische und gesellschaftliche Engagement für attraktive Arbeits- und Wirtschaftsstandorte in ländlichen Räumen ist beeindruckend. Ob alternative Landwirtschaftsbetriebe, global agierende, hochspezialisierte Unternehmen oder Bürgerprojekte - sie alle sorgen für Wertschöpfung und Arbeitsplätze auch außerhalb großer Städte und Ballungsräume. Die Preisträger zeigen, welches große Potential in ländlichen Räumen steckt."
Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie auf folgender Internetseite:
Wettbewerb "Menschen und Erfolge"

Gruppenbild der ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer Die Preisträger des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge" 2017 mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold.Die Preisträger des Wettbewerbs "Menschen und Erfolge" mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Florian Pronold. Quelle: BMUB/ Milena Schlösser

Der zweite Kongresstag wurde durch Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks eröffnet. In Ihrer Rede stellte die Ministerin die Rolle der Leipzig Charta und der Nationalen Stadtentwicklungspolitik heraus: "Städte und Stadtgesellschaften verändern sich. Mehr Menschen wollen und werden in Städten leben. Städte werden voller, bunter, auch älter. Die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger entwickelt sich weiter. Handel, Gewerbe und auch der Lieferverkehr verändern sich. Angesichts dieser Entwicklungen brauchen wir weiterhin eine nachhaltige Stadtentwicklung und eine schlagkräftige Städtebauförderung: In dieser Legislaturperiode hat der Bund dafür 3,4 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Gemeinsam setzen Bund, Land und Kommunen sich dafür ein, unsere Städte und Gemeinden noch attraktiver zu machen, die Lebensqualität zu erhalten und den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren zu sichern. Den integrierten Ansatz der Leipzig Charta wollen wir auch künftig fortführen. Wir haben daher Anfang des Jahres einen Prozess gestartet, um bis zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 die Leipzig Charta weiterzuentwickeln, damit die Nationale Stadtentwicklungspolitik ein wirksamer Impulsgeber für innovative, solidarische, ressourcenschonende und postfossile Städte bleibt."

Umweltministerin Dr. Hendricks 2017 beim Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks zum Thema "10 Jahre Leipzig Charta und Nationale Stadtentwicklungspolitik"Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks zum Thema "10 Jahre Leipzig Charta und Nationale Stadtentwicklungspolitik" Quelle: BMUB/ Milena Schlösser

Vortragende wie der parlamentarische Staatssekretär für die EU-Ratspräsidentschaft, Chris Agius, der dänische Architekt Jan Gehl oder der Stadtforscher Mart Grisel aus den Niederlanden, haben neue Blickwinkel auf die lebenswerte europäische Stadt offengelegt und auf die vergangenen zehn Jahre zurückgeblickt. In sechs Arenen wurden unterschiedliche Themenschwerpunkte aufgegriffen und beispielgebende Projekte vorgestellt. Aktuelle Herausforderungen sowie bewährte und neue Instrumente zu deren Bewältigung wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion behandelt.
Eine Dokumentation zu den Arenen und zu der Podiumsdiskussion finden Sie hier zum Download.
Dokumentation der Arenen beim 11. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik

Gruppen von Kongressteilnehmern vor Stellwänden in Industriehallte Blick in den Schuppen 52 - Raum für informellen Austausch der TeilnehmerBlick in den Schuppen 52 - Raum für informellen Austausch der Teilnehmer Quelle: BMUB / Milena Schlösser

Am Ende des zweiten Tages wurde der  Integrationspreis im Rahmen des Preises „Soziale Stadt 2017“ durch die Auslober GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., AWO Bundesverband, Deutscher Städtetag und Deutscher Mieterbund verliehen.
Auch der letzte Kongresstag, an dem sechs Exkursionen in Hamburg angeboten wurden, war zahlreich besucht. Die Teilnehmer konnten einen Einblick in zukunftsweisende Bauprojekte erhalten, die das Stadtbild und die Entwicklung der Freien und Hansestadt Hamburg in den letzten Jahren geprägt haben.

Filme zum 10-jährigen Jubiläum und zum 11. Bundeskongress der Nationale Stadtentwicklungspolitik befinden sich in der
>> Mediathek

Weitere Informationen zum 11. Bundeskongress und zur Stadtentwicklungspolitik finden Sie auch auf der Internetseite des BMUB:
Weitere Informationen zum Bundeskongress auf den Seiten des BMUB.

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