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Textfassung des Films "Zero Emission Park"

Eine Luftaufnahme des Gewerbegebietes Bottrop erscheint im Bild.
Jorge Marx Gomez, Veronika Wolf und Michael von Hauff, die Initiatoren des Projekts Zero Emission Bottrop, stehen um Karten des Gewerbegebiets Kruppwald und Knippenburg.

Dr. Michael von Hauff von der Technischen Universität Kaiserslautern erläutert den Ablauf des Projekts: "Es geht darum, dass in den vier Standorten Kaiserslautern, Bottrop, Bremen und Eberswalde wir hier dieses Ideal von Zero Emission erreichen."

Als Zwischenszene ist eine Karte der Bundesrepublik Deutschland eingeblendet, auf der die vier angesprochenen Standorte gekennzeichnet sind. Dr. Michael von Hauff: "Das heißt also, dass wir mit den Emissionen deutlich herunter gehen und zwar in einem sehr breiten Sinne."

Als Zwischenbild erscheint eine Luftaufnahme des Gewerbegebietes von Bottrop. Anschließend erklärt Prof. Dr.- Ing. Jorge Marx Gomez von der Universität Oldenburg die Vorteile des Standortes Bottrop: "Bottrop ist ein Gewerbegebiet, das auf Grund der Struktur und der Größe sich insbesondere dafür eignet, Material- und Energieeffizienten mittels zum Stoffstrommanagement eben zu erfassen zu modellieren und insbesondere nachhaltig zu verbessern."

Szenenwechsel: Im Huber Packaging Werk Bottrop werden Eimer und Dosen, Büchsen und Kanister aus Weißblech gefertigt. Die Betriebsleitung legt dabei besonderen Wert darauf die Recycling-Rate im Rahmen von Zero Emission bei 100% zu halten. Wilhelm Schneider von Huber Packaging erklärt, warum seiner Firma dieses Ziel am Herzen liegt: "Wir wollen mit der Firma Huber Packaging die Zukunft sichern. Dass also durch das Recycling unseres Materials, unsere Kinder auch noch Rohstoffe haben und wir dadurch Nachhaltigkeit erreichen. Es sollen für die Zukunft in allen Bereichen die Ressourcen noch vorhanden sein."

Zwischenbild: Blechreste werden für das Recycling aufbewahrt.
Zwischenbild: Recyceltes Blech wird für die erneute Verarbeitung abtransportiert.

Szenenwechsel: Vertreter einiger großer Unternehmen treffen in einer Interessengemeinschaft für das Zero-Emission-Projekt in Bottrop ein. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt engagiert man sich, um die Umwelt zu schützen, Rohstoffe zu recyceln und um Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Der Baudezernent der Stadt Bottrop, Bernd Tischler, hebt die Wichtigkeit von Zero Emission hervor: "Wir wollen uns besonders um den Stand unserer Gewerbegebiete kümmern und deswegen sind wir ganz besonders froh und auch stolz darauf, dass Bottrop ausgewählt wurde sich an diesem Modellprojekt des Bundes zu beteiligen. Wir möchten die Situation der Betriebe hier vor Ort, auch für die Menschen vor Ort deutlich verbessern und haben uns deshalb dazu entschlossen, mit großem Engagement mit den Betrieben hier gemeinsam das Projekt zu entwickeln."

Ein Zwischenbild zeigt einen großen Konferenztisch, an dem die Vertreter von Stadt und Unternehmen sitzen.

Szenenwechsel: Der Betriebsleiter der MC Bauchemie in Bottrop Joachim Blötz hat in den letzten Jahren gesundheitsschädliche Lösungsmittel durch Wasserverbindungen ersetzt. Außerdem reinigt eine große Filteranlage das Produktionswasser. Joachim Blötz weiß genau, warum Einsparungen für das Projekt Zero-Emission besonders wichtig sind: "Wasser ist ein natürlicher Rohstoff, der nur in ganz begrenztem Maße vorkommt. Deshalb ist es auch die Pflicht der MC Bauchemie, dass wir uns einsetzen diese Ressourcen sehr schonend in unserem Unternehmen einzusetzen. Wir benötigen dieses Wasser für die Reinigung unserer Produktionsanlagen und haben durch eine Regenerierung des Wassers 30% unserer Reinigungswassermengen einsparen können."

Ein Zwischenbild zeigt gereinigtes Wasser, das durch ein offenes Kanalrohr fließt und in einer Grünfläche versickert.

Szenenwechsel: Veronika Wolf, die Projektmanagerin, besucht einen Imbiss. Auch diese kleinen Betriebe sollen für Zero Emission begeistert werden. Veronika Wolf von der Universität Oldenburg erklärt warum: "Unser Ziel ist es, die Lebensgrundlagen unserer Kinder zu erhalten und das müssen wir auch bei den Industriegebieten tun."

Es folgt ein Zwischenbild von einem Stück Grün in einem Industriegebiet.
Ein weiteres Bild zeigt einen Lkw bei der Fahrt ins Industriegebiet.

Veronika Wolf, die Projektmanagerin, führt weiter aus: "Industriegebiete sind zusammen gewürfelte Haufen von Unternehmen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben - bislang. Und da wollen wir versuchen, diese Potentiale zu finden, damit wir unsere Ressourcen schonen. Und zwar alle Ressourcen und das Klima schützen – CO2 einsparen."

Szenenwechsel: Vertreter einiger Unternehmen, Wissenschaftler und Projektmanagerin Veronika Wolf sitzen zusammen an einem Konferenztisch und diskutieren. Eine Karte vom Industriegebiet Bottrop wird als letztes Bild des Films eingeblendet. Der Film endet mit dem Hinweis auf Zero Emission.

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