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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Willinger/BBR

Pilotquartiere treffen sich in Münster

Zum Erfahrungsaustausch kamen am 17. und 18. September die vier Pilotquartiere der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Münster zusammen. Trotz deutlicher Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zogen sie nach der Hälfte der Laufzeit eine positive Bilanz.

Im ersten Jahr der Pilotquartiere hatten die Organisation- und Entscheidungsstrukturen im Vordergrund gestanden. Und im zweiten Jahr? Natürlich war für Projekte, die maßgeblich durch bürgerschaftliches Engagement und vielfältige Aktionen im Öffentlichen Raum geprägt sind, die Corona-Pandemie ein prägender Faktor. Doch anders als erwartet wurde dieser eher als Impuls denn als Hemmnis interpretiert. Die Projekte erbrachten den Nachweis, dass neben institutionellen Infrastrukturen vor allem zivilgesellschaftliche Initiativen zur Anpassungsfähigkeit einer Stadt beitragen. Sie reagierten schnell, niedrigschwellig und konnten so eine Vielzahl sinnvoller Projekte zum Umgang mit der Pandemie und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts unterstützen.

Die Zwischenbilanz im Gebäude der Kulturinitiative B-Side in Münster ging aber über die Darstellung des Erreichten hinaus. In Altenburg wird die Aktivierung der Bürger zu „Stadtmenschen“ weiter vorangetrieben. Gleichzeitig ist das Projekt erfolgreich dabei, Menschen mit Ideen zur Gründung von Unternehmen zu qualifizieren. Für die innovative Idee eines „soziokulturellen Friseursalons“ erhielt das Projekt den Zuschlag für eine Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung. In Hannover wurde mit einem „Fonds für Außerordentliches“ erprobt, wie auch kleine Projekte große Wirkung entfalten können. Und in Nürnberg wurde die mittlerweile sechste Ausgabe des Stadtteilblattes veröffentlicht, u.a. mit einem Bericht über die (K)Einkaufswägen, die den Bürgern mit Fahrrad-Reparaturstation, Guerilla-Gärtnerei oder Lastenrad Alternativen zu einer konsumgeprägten Lebensweise zeigen.

Die Ausgaben des Stadtteilblattes (Pilotprojekt QU1, Nürnberg)

Die Gastgeber vom Hansaforum Münster konnten schließlich ganz praktisch vorführen, welche Projektideen zur Umgestaltung des Quartiers hier schon umgesetzt werden: ein Theaterstück über das Hansaviertel wurde aufgeführt, ein Hansa-Floß entsteht als frei verfügbarer Möglichkeitsraum und das „Parkraumwunder“ verzaubert (nicht nur am Parking Day) Parkplätze in Treffpunkte.

Veroeffentlichungsdatum

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