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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Ein Tretboot mit sechs Personen im Wasser und daneben auf dem Steg eine mit einer bis zum Knie fallenden Perücke kostümierten Person.

Wellen machen

Bei der mehrwöchigen Kunstaktion „Altenburg am Meer“ haben Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Altenburger Pilotquartiers vom blauen Ozean geträumt – und sich in kreativen Werkstätten mit Themen wie Klimawandel und Migration auseinandergesetzt.

30 Grad Hitze ist nicht gerade Meereswesen-Wetter, besonders wenn die bunte kostümierte Figur mit Flosse die staubige Uferpromenade am „Großen Teich“ in Altenburg entlangspaziert, anstatt im warmen Wasser zu plantschen. Aber es geht ja um einen guten Zweck: Die Dame führt an einem Samstagnachmittag Ende Juni die Teilnehmer des gemeinsamen „Altenburg am Meer“-Podcast-Hörens zum Tretboot-Anleger. Von dort schwärmen Boote aus, darauf Menschen mit spritzwassergeschützten Lautsprechern.

In der heutigen Folge geht es um Klimawandel, Schülerinnen und Schüler aus Altenburg haben in der Stadt Stimmen zum Thema gesammelt. Das ist nur eine von vielen Aktion. Vom 24. Mai bis 3. Juli 2021 lag Altenburg am Meer - viel Zeit, um Wellen zu machen. Unterstützt vom „STADTMENSCH“ (einem „Stadt gemeinsam gestalten!“-Vorbildprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik) und getragen von der Weimarer Other Music Academy (OMA), ist aus dem Festival in der gesamten Stadt (wie im Jahr 2019) ein Corona-konformes soziokulturelles Projekt rund um die kleine Yacht „Mary Jane“ geworden. Die wurde während der sechs Projektwochen in ihrer Werft am Jugendtreff „Rote Zora“ seetauglich gemacht, um nach der großen Schluss-Parade in See zu stechen – und in einer weiteren Aktion über Saale und Elbe bis in die Nordsee zu fahren.

„Vieles von dem, was ursprünglich angedacht war, konnte wegen Corona so nicht stattfinden“, erzählt Initiator Valentin Schmehl (30) von der OMA. Aber nun alles absagen, stand für das Altenburg am Meer-Team nie zur Debatte: „Gerade in so schwierigen Zeiten wollten wir neue Wege der Teilhabe und des sozialen Austauschs finden.“ Themen waren „Inklusion & Vielfalt“, „Wasser & Grenzen“, „Stadt(T)räume & Zukunft“, „Recycling & Selbermachen“. So entstand auch das Puppentheaterstück „Vom Grunde des Meeres“, dessen Text Förderschülerinnen und –Schüler zusammen mit einem Leipziger Theaterregisseur und einer Altenburger Theaterpädagogin erarbeitet haben: „Im Zentrum steht immer das Lernen über soziale Grenzen hinweg“, sagt Valentin Schmehl.

Anfang Juli schlugen die Wellen dann noch einmal besonders hoch: Die „Mary Jane“ wurde im Rahmen der großen Meeresparade mit Musik und Tanz durch Altenburg geführt. Ahoi!

http://www.openpavillon.eu/altenburgammeer

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