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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Gruppenfoto: Team vom Veranstaltungszentrum B-Side

Stadt gemeinsam gestalten! – Neue Modelle der Koproduktion im Quartier

Vier Pilotquartiere der nationalen Stadtentwicklungspolitik in Altenburg, Hannover, Münster und Nürnberg waren in den vergangenen drei Jahren Experimentierräume für alternative Stadtentwicklung. Hier konnten zivilgesellschaftliche Initiativen zeigen, wie Bürger zu Stadtmachern werden, wie Koproduktion mit Verwaltung und Wirtschaft funktioniert und welche positiven Effekte dies auf Quartier und Stadt haben kann.

Mit einer Publikation wird nun Bilanz gezogen: Reportagen, Porträts, Projektberichte, Interviews und Essays ermöglichen Einblicke in das unkonventionelle Handeln und die sprühenden Ideen der Akteure. Das Buch „Stadt gemeinsam gestalten“ blickt am Ende der Förderphase des Projektaufrufes auf die Projekte und ihre Ergebnisse – und zeigt, was die Stadtmacherinnen und Stadtmacher in den Kommunen beispielhaft verändert haben. Stadtmensch in Altenburg erzeugt Aufbruchsstimmung inmitten von Leerständen. Die Gesellschaft für außerordentliche Zusammenarbeit in Hannover errichtet eine Sharing-Plattform für das Quartier. Das Hansaforum in Münster setzt das Recht auf Mitgestaltung des sich rasant wandelnden Hansaviertels um. Und das Quartier U1 in Nürnberg macht sich in der dichtgedrängten Großstadt auf die Suche nach Raum für neue Ideen.

Mit dem Buch „Stadt gemeinsam gestalten!“ erscheint nun eine umfassende Publikation über die „Pilotquartiere“. Auf 240 Seiten wird gemeinsam mit den Macherinnen und Machern für das BMI und die zukünftige Praxis der Stadtentwicklung Bilanz gezogen. Was ist gelungen? Welche Veränderungen konnten die Projekte in den Quartieren anstoßen? Aber auch: Was hat (noch) nicht funktioniert? Welche Vorhaben müssen überdacht werden?

In ihren Beiträgen ordnen zudem die Expertinnen und Experten Dr. Mary Dellenbaugh-Losse, Kerstin Faber, Dr. Saskia Hebert, Prof. Dr. Klaus Selle und Dr. Olaf Schnur die Ergebnisse in den Pilotquartieren in einen wissenschaftlichen Kontext ein. In seinem Essay „Mehr Zukunft wagen“ ruft Prof. Dr. Harald Welzer dazu auf, von einer besseren Zukunft zu träumen – und mit dessen Umsetzung gleich anzufangen.

„Stadt gemeinsam gestalten!“ blickt zurück auf drei Jahre Koproduktion im Quartier – und richtet den Blick zugleich nach vorn: Welche Modelle der koproduktiven Stadt haben Zukunft? Und: Was können andere Stadtmacherinnen und Stadtmacher, aber auch Politik, Verwaltung und Stadtforschung von den vier Pilotquartieren lernen? Interessierte können das zur Zeit vergriffene Buch hier barrierefrei herunterladen.

Stadt gemeinsam gestalten. Neue Modelle der Koproduktion im Quartier

Titelseite der Veröffentlichung Stadt gemeinsam gestalten. Neue Modelle der Koproduktion in Quartier Quelle: Nationale Stadtentwicklungspolitik

Die sechs Kapitel finden Sie hier zudem auch einzeln zum Download:

  • Intro  (PDF, 4MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)
    Zum Gemeinwohl: Dr. Peter Jakubowski empfängt die Leserinnen und Leser. Stephan Willinger und Lisa Schopp erzählen aus drei Jahren „Stadt gemeinsam gestalten!“. Und Stadtgeograph Dr. Olaf Schnur ist dem Quartiersbegriff auf der Spur.
  • Altenburg (PDF, 8MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)
    Stillstand: Dagegen stemmen sich die „STADTMENSCHEN“ im thüringischen Altenburg. Ein Netzwerk verschiedenster Akteure hat die Mittelstadt binnen dreier Jahre mit niedrigschwelligen Gemeinwohl-Projekten optimistischer gemacht.
  • Hannover (PDF, 7MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)
    Aus drei mach eins: Die „Gesellschaft für Außerordentliche Zusammenarbeit“ in Hannover nutzt die drei Stadtteile Linden, Limmer und Nordstadt als zusammenhängenden Aktionsraum für eine kooperative Quartiersentwicklung.
  • Münster (PDF, 7MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)
    Gemeinwohl im Vierteltakt: Das „Hansaforum“ in Münster hat für seine Stadtmacher-Initiativen rund um das Hafenquartier seinen eigenen Gemeinwohlindex entwickelt. Der ist schnell zur verlässlichen Leitschnur für viele Projekte geworden.
  • Nürnberg (PDF, 5MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)
    Wie Perlen einer Kette: Das ausgedachte neue „Quartier U1“ in Nürnberg verbindet unterirdisch und entlang der U-Bahn-Linie 1 eine Vielzahl von Orten – und definiert so einen neuen, zusammenhängenden Sozialraum.
  • Ausblick (PDF, 3MB, Datei ist barrierefrei/barrierearm)
    Zukunftsgedanken: Lisa Schopp und Stephan Willinger schreiben von der transformativen Kraft der Stadtmacher. Die „Urbane Liga“ fordert Experimentierraum in Städten. Und Harald Welzer träumt vom guten Leben – trotz dystopischer Aussichten.

Veroeffentlichungsdatum

Themenfeld

  • koproduktion
  • bauen-und-wohnen
  • staedtebau-und-oeffentlicher-raum