Alle Neuigkeiten im Blog mehr erfahren

Nationale Stadtentwicklungspolitik

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Die auf dieser Website verwendeten Cookies dienen ausschließlich der technischen Bereitstellung und Optimierung des Webangebotes. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK

Navigation und Service

Grafik mit Radarwellen und der Aufschrift stadt:radar und Folge 01

stadt:radar #1: Just City?

stadt:radar ist der Podcast rund um’s Stadtmachen, Stadtdenken und Stadtentwickeln. Folge 1 fragt: Was heißt hier gerechte Stadt? Mit Prof. Dr. Heinz Bude und Dr. Oliver Weigel (BMI).

stadt:radar # 1: Just City – Was heißt hier gerechte Stadt?

No citizen should be left behind”, heißt es in der Neuen Leipzig Charta, welche die JUST CITY – die gerechte Stadt – als eines der drei Leitbilder für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung beschreibt. Die Pandemie hat die Relevanz von sozialer Teilhabe, dem gleichberechtigen Zugang zu Bildung und Kultur, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer immer heterogeneren Stadtbevölkerung deutlicher denn je aufgezeigt. Was heißt überhaupt „sozial gerechte Stadt“ und welche Rahmenbedingungen kann gute Stadtentwicklung hier schaffen – in großen wie in kleinen Städten?

Dazu sprechen im Podcast:

Prof. Dr. Heinz Bude ist seit 2000 Inhaber des Lehrstuhls für Makrosoziologie an der Universität Kassel. Er beschäftigt sich mit den Generationen im sozialen Wandel und sieht die Corona-Krise nicht nur als eine temporäre Einschränkung in unser aller Leben, sondern als eine gesellschaftliche Zeitenwende, dem Ende des Neoliberalismus und Aufleben der Solidarität. 2019 erschien sein Buch „Solidarität“ über gesellschaftliche Spaltungen und Antworten auf die soziale Frage unserer Zeit. 2020 hat er den Roman „Aufprall“ gemeinsam mit Bettina Munk und Karin Wieland veröffentlicht, der von persönlichen Erfahrungen aus dem antibürgerlichen Besetzerleben im Berlin der 1980er Jahre handelt.

Dr. Oliver Weigel ist seit 2017 Referatsleiter für Stadtentwicklung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (und seit 2006 im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und im Bundesministerium für Umwelt und Bau). Bis 2006 leitete er die Abteilung für Stadtentwicklung der Stadt Leipzig und den Olympia-Planungsstab. Er ist verantwortlich für die Nationale Stadtentwicklungspolitik und die Überarbeitung der Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit, sowohl ehrenamtlich als auch im Rahmen der Aufgaben im Ministerium sind internationale, außereuropäische peer-to-peer Städtenetzwerke. Seit 2001 unterrichtet er angewandte Stadtentwicklungspolitik an der Universität Leipzig, seit 2020 auch an der TU Kaiserslautern.

veröffentlicht am: 28. Januar 2021

stadt:radar – Der Debattenpodcast zur Neuen Leipzig-Charta

Wie lässt sich das, was die Neue Leipzig-Charta fordert, in die Praxis der Stadtentwicklung umsetzen? Was sind die Grundprinzipien guter Stadtpolitik? Diese und weitere Fragestellungen holen wir auf den „stadt:radar“. Den inhaltlichen Rahmen für die monatlich erscheinenden Folgen bildet die Neue Leipzig-Charta

In jeder Folge trifft Moderatorin Marietta Schwarz für eine gute halbe Stunde jeweils auf zwei Gäste. Zu Wort kommen diejenigen, die in Deutschland Stadtentwicklung vorantreiben, erforschen, beobachten und hinterfragen. Praktiker und Expertinnen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Zivilgesellschaft – all jene, die in Deutschland Stadt gemeinsam machen.

stadt:radar erscheint regelmäßig an jedem letzten Donnerstag im Monat.

stadt:radar ist auch auf allen gängigen Plattformen von Apple, Spotify und Deezer abrufbar und abonnierbar.

Weitere Podcast-Folgen

Veroeffentlichungsdatum

Themenfeld

  • bauen-und-wohnen
  • sozialer-zusammenhalt
  • koproduktion
  • staedtebau-und-oeffentlicher-raum