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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Panorama der Stadt vom Fluss aus gesehen mit Blick von hinten auf die Peterskirche.

Stadt der Zukunft auf Probe - Ein Experiment für ein klimaneutrales Görlitz

Das Projekt „Stadt der Zukunft auf Probe – ein Wohn- und Arbeitsexperiment für ein klimaneutrales Görlitz“ macht auf den Wohn- und Arbeitsstandort Görlitz aufmerksam. Gleichzeitig wird ermittelt, wie ein gezielter Zuzug zur nachhaltigen Stadtentwicklung beitragen kann.

Idee und Ziele

Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands und liegt direkt an der Grenze zu Polen. Die Stadt ist vor allem für ihren großen historischen Gebäudebestand mit circa 4.000 Einzeldenkmälern bekannt. Görlitz ist aber auch vom demografischen und sozioökonomischen Wandel in der Region Lausitz betroffen. Um ihre Einwohnerzahl langfristig zu stabilisieren, ist die Stadt mit negativer natürlicher Bevölkerungsentwicklung auf Zuwanderung angewiesen – wie viele andere peripher gelegene Mittelstädte auch. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung versucht die Stadt deshalb, ihre historische Bausubstanz zu erhalten und zu revitalisieren, attraktive öffentliche Infrastrukturen bereitzustellen, das Arbeitskräftepotenzial zu erhalten und eine lebendige und engagierte Stadtgesellschaft zu fördern.

Das Projekt „Stadt der Zukunft auf Probe – ein Wohn- und Arbeitsexperiment für ein klimaneutrales Görlitz“ soll auf den Wohn- und Arbeitsstandort Görlitz aufmerksam machen und zudem Chancen aufzeigen, die sich aus gezieltem Zuzug für die Umsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklung ergeben. Das Projekt ist in die aktuelle Initiative „Europastadt Görlitz/Zgorzelec 2030 – Stadt der Zukunft“ eingebettet. Ziel ist es, mehr darüber zu erfahren, welche Standortanforderungen und -perspektiven qualifizierte Arbeitskräfte erwarten, um sich für den Zuzug zu entscheiden. Was veranlasst sie, sich in bestimmten Orten und konkret in Görlitz niederzulassen? Und was hindert sie möglicherweise daran, den Schritt nach Görlitz oder in eine andere Klein- oder Mittelstadt zu wagen? Der Fokus im aktuellen Projekt liegt dabei auf nachhaltigen Lebens- und Arbeitsweisen.

Projektträger

Leibniz-Institut für ökologische Stadtentwicklung (IÖR), e.V.

Website

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Förderprogramm

Förderprojekt

Zeitraum

Status

Status: Laufend

Themenfeld

  • klima-und-umweltschutz
  • wirtschaft-und-arbeit
  • staedtebau-und-oeffentlicher-raum

Zuletzt aktualisiert

Umsetzung

Im Rahmen des Projektes wird potenziellen Zuzügler*innen ein dreimonatiger, kostenfreier Aufenthalt in der Stadt ermöglicht. Dieser wird wissenschaftlich begleitet. Die Teilnehmenden nutzen den Aufenthalt, um sich im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit mit der Thematik Klimaneutralität und nachhaltige Stadtentwicklung auseinanderzusetzen und ihr Wissen in die Stadt zu tragen. Dazu sind verschiedene Arbeitsmodelle angedacht: Praktika in Unternehmen, wissenschaftliche Gastaufenthalte, Start-Up-Aktivitäten bis hin zu Aufenthalten von freischaffenden Künstler*innen. Die Begleitforschung umfasst dabei sowohl den Blick auf die Gäste als auch auf die aufnehmende Stadtgesellschaft.

Das Projekt führt das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR), vertreten durch das Interdisziplinäre Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS), zusammen mit der Stadt Görlitz (Amt für Stadtentwicklung), der städtischen Wohnungsbaugesellschaft KommWohnen Service GmbH und der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Europastadt Görlitz/Zgorzelec GmbH durch. Weitere Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft unterstützen das Projekt.

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