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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Navigation und Service

openberlin. Das neue Betriebssystem der Stadt

Stadt selber machen! Die Plattform openberlin.org ist ein Werkzeug für partizipative Stadtentwicklung, der Selbstverwaltung, der räumlichen Transformation und Ideenproduktion.

Idee und Ziele

Berlin hat sich in den vergangenen Jahren sehr rasant und dynamisch entwickelt, was unter anderem zu spekulativen Verwertungen von Flächen geführt hat. Ziel des Projektes war es, die Stadt wieder zu einem gemeinwohlorientierten Umgang mit öffentlichem Grund und Boden zurückzuführen. Die Plattform dient der Veröffentlichung aller für die Stadtplanung relevanten Informationen und Vorschläge, durch die eine Selbstverwaltung des urbanen Raumes ermöglicht und somit ungenutztes öffentliches Eigentum aktiviert wird.

Projektträger

open Berlin e.V.

Website

zur Website

Förderprogramm

Pilotprojekt

Zeitraum

Status

Status: Abgeschlossen

Themenfeld

  • bauen-und-wohnen
  • digitale-transformation
  • koproduktion
  • staedtebau-und-oeffentlicher-raum

Zuletzt aktualisiert

Umsetzung

Das Projekt openberlin wurde in drei Bausteinen umgesetzt. Zunächst galt es, die Plattform openberlin.org für das Netzwerk aufzubauen. Basis hierfür war die Recherche von Freiräumen, Projekten und Experten. Ideengeber und Projektinitiativen wurden auch abseits der Website durch das openberlin-Team begleitet und unterstützt. So bot openberlin Informationen zum aktuellen Stand von Flächen und Gebäuden, vermittelte Experten und brachte regelmäßig Onlinebeiträge zu verschiedenen Themen.

Weiter sollte neben dem Betrieb der Plattform auch eine Diskussion über gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung angestoßen werden. So wurde mit dem innovativen Format "Dialog extrem" eine Veranstaltung konzipiert, bei der über den Dialog mit Experten Wissen und Positionen ausgetauscht wurden. Insgesamt fanden in der Projektlaufzeit drei Dialoge zu den Themen „Miete und andere Missverständnisse“, „Ankommen – Visionen für ein neues Berlin“ und „Angst - Postfaktische Intelligenz“ statt.

Initiiert durch die Website openberlin.org entstand im dritten Baustein eine Kooperation mit der Initiative „Haus der Statistik“. Der Verein openberlin.de unterstützte durch seine Expertise die Vernetzung mit interessierten Institutionen und erarbeitete Konzepte für flexibel nutzbare Räume, die sogenannten Public Studios, in denen der aktuelle Stand der Entwicklung des Hauses der Statistik dokumentiert und mit der Öffentlichkeit weiterentwickelt werden soll.

Ergebnisse

Das Projekt zeigt durch seine Aktivitäten sowohl im digitalen als auch im analogen Raum beispielgebend auf, wie ein zivilgesellschaftlicher Akteur durch Information, Vernetzung und politische Diskussionen Impulse für urbane Transformationen setzt.

Durch die frei und kostenlos verfügbaren Informationen kann die Plattform zu einer stärkeren und qualifizierteren Beteiligung der Zivilgesellschaft in der Stadtentwicklung beitragen. Neben der digitalen hat auch die analoge Vernetzungsarbeit des Projekts Erfolge gezeigt. Das Haus der Statistik ist als erstes Pilotprojekt ein anschauliches Beispiel einer alternativen Stadtentwicklung, die durch zivilgesellschaftliche Akteure vorangetrieben wird. Hier ist es dem Verein gelungen, durch die Kooperation mit verschiedensten weiteren Akteuren eine Initiative zu schmieden, die einen neuen Weg der Immobilienentwicklung aufgezeigt hat.

Ansprechpartner