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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Innenstadt der Stadt Baumholder im Winter mit Blick auf die Siedlung der US-Soldaten.

Energiestadt Baumholder 2020

Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und erneuerbare Energien. Diese Begriffe waren Grundlage des neuen Energiekonzeptes der Stadt Baumholder.

Idee und Ziele

Ideen und Ziele Die Stadt Baumholder ist mit über 15.000 US-Amerikanern als eine der größten US-Garnisonen in Deutschland bekannt. Die Präsenz der Amerikaner prägt das Stadtbild landschaftlich, wirtschaftlich, aber auch gesellschaftlich.

Die Idee der Energiestadt war in erster Linie aus der Befürchtung heraus entstanden, im Falle eines vollständigen Abzugs der US-Armee zum größten bundesweiten Konversionsfall zu werden. Baumholder benötigte eine tragfähige und umsetzbare Zukunftsvision, um die Weichen für eine erfolgreiche Neuorientierung der Stadtentwicklung zu stellen. Im Fokus des Pilotprojekts stand deshalb die Erarbeitung eines Energiekonzepts, dass

  • mehr private, wirtschaftliche und öffentliche Investitionen auslösen,
  • neue und zukunftsträchtige Arbeitsplätze schaffen,
  • durch innovativen und an Nachhaltigkeit orientierten Ressourceneinsatz die regionale Wertschöpfung erhöhen und
  • zugleich zum Klimaschutz beitragen soll.

Während der Projektlaufzeit wandelten sich die Rahmenbedingungen vor Ort jedoch: Heute hat die Stadt Baumholder die Chance, den auf die Themen Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und erneuerbare Energien ausgerichteten Stadtentwicklungsprozess gemeinsam mit den US-Streitkräften und der Bundeswehr voranzutreiben. Das Pilotprojekt ist damit ein Modellfall, der beispielhaft für weitere Kommunen mit ausländischen Streitkräften stehen kann.

Projektträger

Stadt Baumholder

Website

zur Website

Förderprogramm

Pilotprojekt

Zeitraum

Status

Status: Abgeschlossen

Themenfeld

  • klima-und-umweltschutz

Zuletzt aktualisiert

Umsetzung

Um ein umfassendes Energiekonzept zu verwirklichen, müssen alle Akteure im städtischen Raum von Beginn an daran beteiligt werden: Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, sonstige öffentliche Einrichtungen, Interessenvertretungen, Gewerbe und Handwerk. Der besondere Fokus des Pilotprojekts lag dementsprechend auch auf dem Aufbau von Kooperationsprozessen und deren Moderation, der Einbeziehung lokaler Akteure und dem Netzwerkmanagement. In einer ersten Veranstaltung im April 2008 informierten die Projektträger Institutionen und Verbände über die Ziele des Projekts. Darauf folgten weitere Gespräche zwischen den Beteiligten, um Ideen und Projekte zu entwickeln. Gemeinsam wurden Handlungsfelder definiert und mit Maßnahmenbereichen sowie Einzelprojekten hinterlegt. Hierzu zählen beispielsweise die Umstellung auf eine energieeffiziente Straßenbeleuchtung oder der Aufbau einer Energiedatenbank, mit der alle energierelevanten Daten erfasst werden. Somit konnten die Projektpartner die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure erfolgreich anstoßen. Vor allem ist es gelungen, den Kontakt zu den US-Streitkräften und der Bundeswehr auszubauen.

Ergebnisse

Die Entwicklung in Baumholder wurde maßgeblich durch den hohen politischen Rückhalt sowie die Bereitschaft der öffentlichen Hand, Vorreiterfunktion zu übernehmen, befördert. Das Umweltministerium Rheinland-Pfalz, die Stadt und Verbandsgemeinde Baumholder sowie die Kreisverwaltung Birkenfeld unterstützten das Pilotprojekt. Die Kernpartner verständigten sich bereits frühzeitig auf gemeinsame Entwicklungs- und Klimaschutzziele.

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