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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Stadtteil Rothenburgsort, Hamburg – heutige Eingangssituation in das Quartier

Pop-up Straßenplatz Hamburg Rothenburgsort

Öffentliche Räume sind wichtige Begegnungsorte im Quartier - ihre Bedeutung ist während der Corona-Pandemie noch gewachsen. Straßenräume bieten Potenzial für mehr Aufenthaltsqualität. Kernidee des Projekts ist die Durchführung eines experimentellen und kooperativen Prozesses, um den Wandel vom Verkehrsraum zum Straßenraum mit Aufenthaltsqualität zu erproben.

Idee und Ziele

Öffentliche Räume leisten als Begegnungsorte einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Quartiersstrukturen. Die Pandemie hat gezeigt, dass lokale Freiräume stärker aufgesucht und Möglichkeiten der Begegnung im öffentlichen Raum gesucht werden. In vielen Quartieren, auch im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort, besteht Bedarf an qualitätsvollen Freiräumen. Ein wichtiger Ansatzpunkt zur Aufwertung und Aneignung von Freiräumen ist der Straßenraum der Quartiere.

Für den Stadtteil Rothenburgsort thematisiert der „Rahmenplan Stadteingang Elbbrücken“ bereits die Bedeutung öffentlicher Räume: Der räumlich stark fragmentierte Stadtteil soll baulich strukturiert werden, öffentliche Räume sollen für die Nachbarschaften nutzbar werden: So soll die Verkehrskreuzung am Stadtteileingang zum Straßenraum mit Stadtplatz, verbindendem Grünzug und einer geringeren Dominanz der Verkehrsfunktionen umgestaltet werden.

Ziel des Projekts ist, die perspektivische Umgestaltung in einem gemeinsamen Prozess kurzfristig und temporär sichtbar werden zu lassen und im Reallabor zu testen. Erprobt werden soll dabei eine Koproduktion im Sinne einer aktiven Einbindung der Nachbarschaft in den Gestaltungsprozess sowie in die Evaluation. Die temporäre Neuverteilung des Straßenraums soll die Relevanz dieses Raumes für das alltägliche Leben in den Nachbarschaften aufzeigen und Prozesse für neue soziale Räume anstoßen. Neben den sichtbaren Interventionen im öffentlichen Raum soll eine Struktur entwickelt werden, die die Aneignung des Raumes fördert.

Projektträger

Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Website

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Förderprogramm

Pilotprojekt

Zeitraum

ab 

Status

Status: Laufend

Themenfeld

  • mobilitaet
  • koproduktion
  • staedtebau-und-oeffentlicher-raum

Zuletzt aktualisiert

Umsetzung

Mit dem Projekt wird ein experimenteller Prozess angestrebt, der vor Ort verankert ist. Nutzungen werden getestet, um aus Fehlern zu lernen, Wissen aufzubauen und der Nachbarschaft zu ermöglichen, Teil der Planungen zu sein. Im ko-kreativen Prozess entwickelte Ideen sollen gemeinsam erprobt werden. Die experimentellen Maßnahmen sollen das Lernen aus der Praxis für die angestrebte dauerhafte Umgestaltung ermöglichen.

Über die gesamte Laufzeit des Projekts soll eine Kommunikationsstruktur etabliert und weiterentwickelt werden, die die Grundlage für das kooperative Vorgehen bildet. Ziel ist es, eine lokale Anlaufstelle zu schaffen, die Interessierten die Möglichkeit bietet, am Prozess mitzuwirken und diesen nachvollziehen zu können. Zu Beginn soll eine „Situationsanalyse“ mit lokalen Akteuren erarbeitet werden. Um den Bestand zu verstehen und sich den Alltagspraktiken zu nähern, versammelt die Situationsanalyse sowohl bestehende Planungen als auch die gegenwärtige Situation. Hieran schließt sich die kooperative Vorbereitung der temporären Interventionen an, die vor Ort testweise umgesetzt und erprobt werden sollen. Die Evaluation soll über den gesamten Prozess in „Wissens-Schritten“ entstehen. Durch die Prozessbegleitung und die frühzeitig etablierte Kommunikationsstruktur soll eine kontinuierliche Reflexion auf unterschiedlichen Ebenen und mit den beteiligten Akteuren stattfinden. So kann auch die Beispielhaftigkeit und Übertragbarkeit im Prozess diskutiert und geschärft werden.

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