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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Luftbild von Wiesen und Wäldchen zwischen zwei Siedlungsbereichen

Parkmeilen – gemeinsam multicodierbare Freiräume entwickeln

Parkmeilen – das sind Grünzüge, die die dicht bebaute Innenstadt mit dem Stadtrand und angrenzende Quartiere miteinander verbinden. Die Kernidee des Projektes ist es, die Umsetzung der Münchner Parkmeilen mit Freirauminterventionen wie urbanem Gärtnern oder Sportprogrammen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern prozessorientiert zu entwickeln.

Idee und Ziele

Das Ziel des Projektes ist es, die Münchner Parkmeilen als multicodierbare Freiräume gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern prozessorientiert zu entwickeln und in der wachsenden Stadt München langfristig zu sichern. Die Parkmeilen sind innerstädtische Grünzüge und heterogen genutzte Freiraumstrukturen, die sowohl die dicht bebaute Innenstadt mit dem Stadtrand, als auch angrenzende Nachbarschaften miteinander verbinden. Mit Freirauminterventionen wie Stadtspaziergängen, urbanem Gärtnern oder Sportaktivitäten sollen Nutzungs- und Erholungspotentiale für die Zukunft aufgezeigt, getestet und implementiert werden. Auf diese Weise soll der Mehrwert der Parkmeilen direkt räumlich erfahrbar gemacht werden.

Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig wohnungsnahe Freiräume gerade in dicht bebauten Stadtvierteln sind, um ausreichend Aufenthalts- und Bewegungsräume für die Stadtbevölkerung zur Verfügung stellen zu können. Auch rücken Themen wie regionale Selbstversorgung, stadtnahe Landwirtschaft und die vielfältigen Formen urbanen Gärtnerns in Krisenzeiten stärker in den Fokus. Mögliche Zwischennutzungen sollen qualitätsvolle Entwicklungsperspektiven aufzeigen und vermitteln, dass die Parkmeilen künftig als wichtige innerstädtische Grünzüge entwickelt werden. Weiterhin soll erprobt werden, wie sich analoge und digitale Formate der Beteiligung gut ergänzen können und welche Chancen und Reichweiten, aber auch Grenzen in digitalen Formaten stecken. Ziel ist es, im Rahmen des Partizipationsprozesses Visionen für die Parkmeilen und mögliche Nutzungskonzepte gemeinsam zu diskutieren, zivilgesellschaftliches Engagement einzubinden und intensive Netzwerke über das Projektende hinaus aufzubauen.

Projektträger

Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Abteilung Grünplanung

Website

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Förderprogramm

Pilotprojekt

Zeitraum

Status

Status: Laufend

Themenfeld

  • sozialer-zusammenhalt
  • gesundheit-und-sport
  • staedtebau-und-oeffentlicher-raum

Zuletzt aktualisiert

Umsetzung

Gemeinsam mit wichtigen Akteuren wird vor Ort eine Vision für die jeweilige Parkmeile prozesshaft entwickelt. Freirauminterventionen bilden dabei einen Baustein der experimentellen und prozessorientierten Entwicklung und bereichern ganz besonders das Leben der Bewohnerinnen und Bewohner angrenzender Stadtviertel.

Das Projekt ist in drei Bausteine bzw. Phasen unterteilt: In der Pilotphase liegt der Fokus auf der vertieften Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren (Bezirksausschüsse, Vereine und Institutionen in den Stadtbezirken, Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Altersgruppen, Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, Eigentümerinnen und Eigentümer und Pächterinnen und Pächter) und der Vorbereitung von Impulsnutzungen. In der Anwendungsphase werden Impulsnutzungen in zwei Münchner Parkmeilen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern erprobt und weiterentwickelt. In der Verstetigungsphase fließen die gewonnenen Erfahrungen in den Aufbau eines Freiraummanagements zur prozessorientierten Entwicklung und Gestaltung von Freiräumen ein. Als Anwendungsräume wird auf die Parkmeilen Trudering-Neuperlach im Südosten der Stadt und Feldmochinger Anger im Norden der Stadt fokussiert sowie daran anschließend eine dritte Parkmeile „Drygalski Allee“ vorbereitet. Alle drei Projektbausteine bzw. -phasen beinhalten übergreifende Elemente, die die verschiedenen Ebenen des Projektes widerspiegeln und die Übertragbarkeit des Projektansatzes ermöglichen sollen: die Parkmeilenmerker, die digitale Austauschplattform und die Toolbox.

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