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Nationale Stadtentwicklungspolitik

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Eine Gruppe von Menschen joggt durch den Park.

Sozial-integrativer Triathlon Berlin-Hohenschönhausen

Integration, Bildung und Gesundheitsförderung – ein Triathlon als Katalysator für die Stadtteilentwicklung in Berlin-Hohenschönhausen

Idee und Ziele

Sportereignisse können Menschen verbinden, und aus der Begeisterung für die Sache kann längerfristiges Engagement entstehen. Um dieses Potential des Sports für die Stadtentwicklung zu mobilisieren, wurde im Rahmen des Pilotprojekts in Berlin-Hohenschönhausen ein Triathlon als jährlich wiederkehrendes Sportevent etabliert. Hauptzielgruppe sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Um bereits im Vorfeld eine breite Vernetzung zu erzielen und den Triathlon in den sozialräumlichen Strukturen des Stadtteils zu verankern, wurden in die Vorbereitung und Organisation des Events alle relevanten Stadtteilakteure einbezogen. Die zentralen Anliegen dabei waren und sind es, die soziale Integration in Berlin-Hohenschönhausen zu verbessern und das Zusammenleben zu fördern, Bildungsangebote zu verbreitern und zu optimieren sowie die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Es geht darum, über den Sport zu einer Stadt zu finden, in der man Verschiedenheit friedlich leben kann.

(Wolfgang Thierse, ehem. Bundestagsvizepräsident und Schirmherr des Projekts)

Projektträger

Humboldt-Universität zu Berlin

Website

zur Website

Förderprogramm

Pilotprojekt

Zeitraum

Status

Status: Abgeschlossen

Themenfeld

  • sozialer-zusammenhalt
  • gesundheit-und-sport

Zuletzt aktualisiert

Umsetzung

Durch die Aktivierung zivilgesellschaftlicher Einrichtungen, einzelner Bürger und der lokalen Ökonomie wurde der Triathlon im Stadtteil fest verankert. Die direkte Ansprache der Kinder und Jugendlichen als Zielgruppe des Triathlons übernahmen Studierende der Humboldt-Universität. Sie boten im Stadtteil zu diversen Themen rund um Sport, Bewegung und Gesundheit Unterrichtseinheiten in den Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen an.

Höhepunkt des Projekts war der Veranstaltungstag des Triathlons, bei dem viele Hohenschönhauser ihren großen Sportsgeist bewiesen. Unter dem Namen „Oranke Open“ findet der Triathlon am Orankesee weiterhin jährlich statt und wird durch den Sportverein Pfeffersport unter der Schirmherrschaft des Bezirks Berlin-Lichtenberg organisiert.
Die eigentliche Projektarbeit findet jeweils zwischen den Wettkämpfen statt. Großer Wert wurde auf den Aufbau von Vernetzungsstrukturen gelegt, die die Einbindung relevanter Stadtteilakteure in die Organisation und Durchführung des Events möglich machen. Hier ging auch das im Stadtteil ansässige Institut für Sportwissenschaft der Humboldt-Universität neue Wege, indem es sich als Projektträger stadtentwicklungspolitischen Belangen öffnete und als Akteur im Sozialraum unmittelbar aktiv wurde.

Ergebnisse

Große Anstoßwirkung hat das Projekt in Bezug auf die Verknüpfung von sportbezogenen und bewegungsorientierten Angeboten - jenseits des vereins- und verbandsorganisierten Sports – mit der Entwicklung des Sozialraums erzielt. Dem Projekt ist es gelungen, einen Brückenschlag zwischen einer modernen Sportform, sozialer Arbeit und Stadtentwicklung herzustellen und viele Akteure für die Auseinandersetzung mit dem Thema und die praktische Umsetzung zu gewinnen. Nach Abschluss der durch die Nationale Stadtentwicklungspolitik geförderten Pilotphase wurde der Triathlon durch den Sportverein Pfefferwerk unter Schirmherrschaft des Bezirks Lichtenberg als „Oranke Open“ weitergeführt.

Ansprechpartner